Inspekteure der USA, Estlands und Litauens werden Russland aus der Luft beobachten

Inspekteure der USA, Estlands und Litauens werden Russland aus der Luft beobachten



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Eine Mission aus den USA, Estland und Litauen wird vom 17. bis zum 21. Februar im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (OH-Vertrag) einen Überwachungsflug über Russland und Weißrussland unternehmen. Zugleich werden russische Inspekteure einen Kontrollflug über Griechenland absolvieren. Darüber schreibt die Zeitung „Krasnaja Swesda“.

„Der Überwachungsflug über Griechenland wird vom 17. bis zum 21. Februar vom OH-Flugplatz Nea Anchialos aus erfolgen. Die maximale Flugreichweite wird 1010 Kilometer betragen“, teilte der Chef des Nationalen Zentrums für Verminderung nuklearer Gefahr, Sergej Ryschkow, gegenüber dem Blatt mit.

Ihm zufolge wird ein russisches Beobachtungsflugzeug vom Typ An-30B den Flug über die mit der griechischen Seite vereinbarte Route unternehmen. Griechische Fachleute sollten an Bord des Flugzeuges die Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte kontrollieren.

„Indes wird eine gemeinsame Mission der USA, Estlands und Litauens in demselben Zeitraum einen Überwachungsflug vom Flugplatz Kubinka bei Moskau aus über dem Territorium der Gruppen der Teilnehmerstaaten (des OH-Vertrages – Anm. d. Red.) – Russlands und Weißrusslands – mit einem schwedischen Beobachtungsflugzeug Saab-340 absolvieren“, fügte Ryschkow hinzu.

Russische Experten würden während des Fluges, der über die zuvor vereinbarte Route erfolgen werde, gewährleisten, dass die Regeln für den Flug und den Einsatz der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte strikt eingehalten werden.

Das Beobachtungsflugzeug Saab-340 ist laut Ryschkow nicht für den Waffeneinsatz geeignet. Die Maschine und die Ausstattung wurden international untersucht, darunter auch von russischen Spezialisten.

OH-Vertrag

Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Ziel ist es, gegenseitige Verständigung und Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001. Der Vertrag ist seit 2002 gültig und berechtigt seine Teilnehmerstaaten zur gegenseitigen Luftüberwachung unter Verwendung der im Vertrag verankerten Beobachtungsgeräte.

ns/ae 





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