Türkei verlegt 300 Militärlaster mit Munition und Technik an syrische Grenze

Türkei verlegt 300 Militärlaster mit Munition und Technik an syrische Grenze


Politik

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Die Türkei hat laut dem Sender Haberturk 300 Militär-Lkws mit gepanzerten Transportwagen, Selbstfahrlafetten und Munition zu ihren Beobachtungsstellen im syrischen Idlib geschickt. Die Technik soll danach in die Deeskalationszone Idlib verlegt werden.

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen haben türkische Medien mehrmals berichtet, dass Ankara massiv Sondereinheiten und Militärtechnik an die Grenze zu Idlib bringt.

Zuvor hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan Moskau und Damaskus Anschläge gegen die syrische Zivilbevölkerung vorgeworfen und angekündigt, die syrische Regierungsarmee auch außerhalb der Deeskalationszone anzugreifen, sollte sie ihre Offensive fortsetzen. Bis Ende Februar wolle er die syrischen Regierungstruppen zum Verlassen der Deeskalationszone Idlib zwingen.

Vertreter Russlands, des Iran und der Türkei hatten sich im Mai 2017 in Astana (jetzt Nur-Sultan) über die Schaffung von vier Deeskalationszonen in Syrien geeinigt. Das Territorium dreier davon ging 2018 unter die Kontrolle von Damaskus über. Die vierte Zone, die im Gouvernement Idlib und Teilen der benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo liegt, steht nach wie vor außerhalb der Kontrolle der syrischen Regierung.

Dabei ist ihr größter Teil von der Terrororganisation „Dschebhat an-Nusra“* besetzt. Im September 2018 haben Russland und die Türkei in Sotschi vereinbart, eine demilitarisierte Zone in Idlib zu schaffen, wo sich Dutzende verschiedene Terror-Gruppierungen befinden.

*Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten.

om/gs





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