Todesflug MH17: Australien bestätigt Echtheit niederländischer Dokumente zum Boeing-Absturz

Todesflug MH17: Australien bestätigt Echtheit niederländischer Dokumente zum Boeing-Absturz



Politik

Zum Kurzlink

Die von der niederländischen Plattform Bonanza Media veröffentlichten Dokumente zum Absturz der malaysischen Passagier-Boeing MH17 im Jahr 2014 über der Ostukraine seien nach Angaben eines australischen Polizeisprechers echt.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RBK bestätigte er, dass das Material ohne Genehmigung der Rechtsschutzorgane Australiens publik gemacht worden sei. Die australische Polizei enthielt sich jeglichen Kommentars dazu, empfahl aber, die Ergebnisse gerichtlicher Ermittlungen abzuwarten, die es gestatten würden, alle Dokumente und Belege detailliert zu studieren.

In einem mit „Wurden Ermittlungen im Fall MH17 auf gebührende Weise durchgeführt?“ überschriebenen Beitrag hatte der Journalist Max van der Werff in dieser Woche im Bonanza-Portal mehrere Dokumente der Gemischten Ermittlergruppe präsentiert. Demnach habe die Militäraufklärung der Niederlande keinen einzigen Buk-Raketenkomplex nachgewiesen, der die malaysische Maschine hätte vom Himmel holen können.

Todesflug über der Ukraine

Dem Portal zufolge stellte es sich später heraus, dass die australische Polizei mit zwei dieser Dokumente zu tun habe.

Die von Amsterdam nach Kuala-Lumpur fliegende malaysische Boeing MH17 war am 17. Juli 2014 unweit von Donezk in der Ostukraine abgestürzt. Alle 298 Menschen an Bord starben, die meisten waren niederländische Bürger.

Kiew warf der Volkswehr im Donbass vor, den Jet abgeschossen zu haben. Donezk wies die Anschuldigung mit der Begründung zurück, die Volkswehr habe keine Waffen, die ein Flugzeug in solcher Höhe hätte abschießen können.

War das tatsächlich Buk-Rakete?

Die von der niederländischen Generalstaatsanwaltschaft geleitete Ermittlergruppe behauptet, der Passagierjet sei von einer Buk-Rakete zerstört worden, die nach ihrer Darstellung der in Kursk stationierten 53. Luftabwehrbrigade der russischen Streitkräfte gehört habe. Die von der russischen Seite Amsterdam zur Verfügung gestellten Radardaten und Belege dafür, dass es eine ukrainische Rakete war, seien von der Ermittlergruppe ignoriert worden, hatte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Nikolai Winnitschenko, gesagt.

Moskau weist Anschuldigungen zurück

Alle Anschuldigungen an Russland haben nach Ansicht des Außenamtes in Moskau „weder Hand noch Fuß“. Präsident Wladimir Putin wies mehrmals darauf hin, dass Russland die Teilnahme an den Ermittlungen verweigert werde. Das Verteidigungsministerium in Moskau machte darauf aufmerksam, dass Russland alle Raketen dieser Art bereits 2011 verschrottet habe.

am/mt/jeg/sna





Source link

Veritatis

Veritatis

Schreibe einen Kommentar