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Die russische Dolmetscherin Olessja Krassilowa soll vermutlich auf Antrag der USA in Spanien festgenommen worden sein. Dies meldet die Presse- und Informationsabteilung des Außenministeriums Russlands am Freitag.

Nach Angaben von Alexander Ionow, dem Präsidenten des internationalen Menschenrechtsausschusses, ist Krassilowa am 10. Februar geschäftlich nach Spanien abgereist und bereits vier Tage später im Flughafen der Stadt Santa Cruz de Tenerife wegen Beschuldigung der Übergabe von biometrischen Daten an dritte Personen festgenommen worden.

Die Mutter der Festgenommenen teilte mit, dass ihre Tochter in der internationalen Abteilung der US-Botschaft gearbeitet habe – sie habe Fingerabdrücke abgenommen. Später sei sie im „Allrussischen Zentrum für Pflanzenquarantäne“ eingestellt worden, das unter der Kontrolle der landwirtschaftlichen Aufsichtsbehörde Rosselchosnadsor fungiere.

Die Festnahme von Krassilowa wurde im Außenministerium bestätigt. In der Behörde wurde unterstrichen, dass sich die Situation unter der Kontrolle der russischen Botschaft in Spanien befinde.

Mitarbeiter des Office des Ehrenkonsuls Russlands auf den Kanarischen Inseln besuchten Olessja Krassilowa bereits und übergaben ihr warme Sachen und Hygiene- und Körperpflegemittel.

„Nach den uns vorliegenden inoffiziellen Angaben ist die Inhaftierung von Krassilowa womöglich mit einer gewissen Anfrage der US-Seite verbunden. Wir werden auf aufmerksamste Weise die Situation weiter verfolgen und die Einhaltung der Rechte und gesetzlichen Interessen von Krassilowa erstreben. Der Russin wird eine maximal mögliche Unterstützung im Rahmen aller Vollmachten geleistet, über die die russische Auslandsbehörde verfügt“, wurde im Außenministerium betont.

ek/mt/sna





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Von Veritatis

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