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28. März 2020

Erdogan spricht mit Putin: Humanitäre Lage in Idlib im Mittelpunkt




Politik

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan telefoniert und die Situation in der syrischen Provinz Idlib diskutiert, teilte der Kreml mit.

Während des Gesprächs sollen beide Präsidenten bestätigt haben, dass die intensiven Kontakte zwischen dem Militär der beiden Länder fortgesetzt würden. Sie hätten sich zudem darauf geeinigt, die zwischenbehördlichen Konsultationen zu Idlib zu intensivieren, um die Spannungen dort abzubauen.

Der Kremlchef soll auch ernsthafte Besorgnis über die aggressiven Aktionen extremistischer Gruppen in der Region geäußert und die Notwendigkeit der bedingungslosen Achtung der Souveränität und territorialen Integrität Syriens erklärt haben.

Laut Erdogan sei es notwendig, die syrische Armee in der Region einzuschränken und eine humanitäre Krise dort zu verhindern, so die Regierung des türkischen Staatschefs.

Nach Ansicht von Erdogan soll die Einigung in Idlib auf der vollständigen Umsetzung des Abkommens von Sotschi beruhen. Putin und Erdogan hätten zudem ihr Engagement für alle früheren Abkommen über Syrien bekräftigt.

Eskalation in Idlib

Die syrische Armee wehrte am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana im Südosten Idlibs die Attacken der bewaffneten Opposition ab, die von der Stadt An-Nayrab (An-Nairab) ausgegangen seien.

Bei den Luftangriffen in der syrischen Provinz Idlib sind zudem zwei türkische Militärs ums Leben gekommen.

Idlib-Abkommen

In Idlib befindet sich eine der vier sogenannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Irans und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen demilitarisierten Zonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, die Türkei habe eine Reihe ihrer Schlüsselverpflichtungen zur Konfliktlösung in Idlib nicht erfüllt. Im Einzelnen habe Ankara keine Abgrenzung der bewaffneten Opposition, die zum Dialog mit der syrischen Regierung im Rahmen eines geregelten Prozesses bereit sei, von der Terrororganisation „Dschebhat an-Nusra“* vorgenommen.

*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

aa/mt/sna





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