Neuer Look? Neue Karriere? Fake-Video inszeniert Kurz als Song-Contest-Teilnehmer

Neuer Look? Neue Karriere? Fake-Video inszeniert Kurz als Song-Contest-Teilnehmer


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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz beim Eurovision Song Contest? Im Netz geht derzeit ein Video viral, das den ÖVP-Politiker als Thomas Forstner mit dem Song „Nur ein Lied“ zeigt. Der Deepfake, erstellt von einem Youtuber, verzeichnete schon am Tag der Veröffentlichung Tausende Aufrufe und sorgt immer noch für Gelächter.

Kurt Fleischmann manipulierte den originellen Clip aus dem Jahr 1989 mit den Programmen DeepFaceLab und Blender. In der bearbeiteten Version tritt Kurz statt Thomas Forstner auf der Bühne auf – in einem lilafarbenen Sakko und mit 80er-Jahre-Frisur.

„Endlich nach Wurst wieder eine Chance für Österreich beim Songcontest!“

Nutzer in den sozialen Netzwerken halten das Video offenbar für durchaus komisch. Auf Twitter finden sich mehrfache Scherz-Reaktionen:

„Schick ma den Basti zum Song Contest!“

​„Huch. Ein ‘Sebastian Kurz – Performance at the Eurovision Song Contest-DeepFake’. Was da schon geht.“ 

​„Sebastian Kurz ist beim Songcontest aufgetreten. Ok, nur als Deep Fake.“

Ein Nutzer erinnerte sogar in dem Zusammenhang an den Auftritt der Eurovision-Song-Contest-Siegerin von 2014 Conchita Wurst, die ebenfalls aus Österreich kommt:

„Endlich nach Wurst wieder eine Chance für Österreich beim Songcontest!“

​Facebook für Verbot der DeepFake-Technologie 

Als Deepfakes werden mithilfe einer entsprechender Software manipulierte Videos bezeichnet. Dabei werden Gesichtszüge verschiedener Personen getauscht. Die Technologie wurde schon oftmals für die Kreation von scherzhaften Clips benutzt. US-Konzern Facebook bezweifelt aber ihre Harmlosigkeit und kündigte deswegen Anfang Januar an, Deepfakes zu verbieten. Diese verdrehen Realität und stellen eine „signifikante Herausforderung“ für die Technologie-Industrie dar, hieß es zur Begründung.

jeg/mt





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