Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, entfesselt von Adolf Hitler und den Nazis. Eine neue Ausstellung in Niederösterreichs Sankt Pölten nimmt dies zum Anlass, nach den Anfängen zu fragen. Die Fotostrecke zeigt Impressionen der Schau mit neuen Erkenntnissen und Objekten zu Hitlers Biographie – und prägenden gesellschaftspolitischen Strömungen.

Woher kamen Militarismus, Rassenhass und Antisemitismus? Wie weit waren sie in der Gesellschaft bereits verankert, ehe der Erste Weltkrieg ausbrach? In einer Parallelerzählung präsentiert die Ausstellung im Museum Niederösterreich die Biografie Hitlers bis 1914 und die politischen Strömungen dieser Zeit.

So gibt es Dokumente zu Hitlers früher Mitgliedschaft im „Antisemitenbund“. Die Ausstellung zeigt, wie Hitler seinen Antisemitismus schon frühzeitig auslebte und durch welche politischen Akteure er noch in Österreich geprägt wurde. Zuvorderst etwa beeindruckte ihn der antisemitische Bürgermeister der Residenzstadt Wien, Karl Lueger.

Zudem wird erstmals ein Dokument gezeigt, welche exemplarisch für die bereits frühzeitig zutage getretene Selbstüberschätzung des angehenden Diktators ist: Der Entwurf einer Oper, die Hitler im Sinne Richard Wagners komponierte.

Die Ausstellung „Der junge Hitler – Prägende Jahre 1889-1914“ ist vom 29.Februar bis zum 9.August im Museum Niederösterreich in Sankt Pölten zu sehen, verortet zwischen Oberösterreich und Wien.

ba





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Von Veritatis

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