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Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat auf die angespannte Lage an der türkisch-griechischen Grenze, wo Tausende Migranten ausharren, reagiert und am Sonntag auf Twitter die Entsendung zusätzlicher Einsatzkräfte verkündet.

Die Agentur habe einen „engen Kontakt“ zu den griechischen Behörden, hieß es. Es gehe um die zusätzliche Unterstützung, die Frontex leisten könne.

„Wir entsenden Ausrüstung sowie zusätzliche Beamte nach Griechenland und verfolgen die Situation genau.“

Türkei lässt Migranten Richtung EU

Die Türkei hatte am 28. Februar angekündigt, sie könne Migranten und Flüchtlinge, die nach Europa wollen, nicht mehr aufhalten. Daraufhin hätten sich große Menschengruppen zur Grenze begeben. Griechenland hat indes seine Grenzen geschlossen und Militärtechnik zur Verstärkung in die Grenzgebiete geschickt.

Am Freitag und in der Nacht zum Samstag haben die griechische Grenzpolizei und Sondereinheiten der Bereitschaftspolizei Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, um illegale Migranten daran zu hindern, über den bereits geschlossenen Grenzübergang bei Kastanies/Pazarkule nach Griechenland zu gelangen. Einwanderer aus der Türkei sollen laut Medien im Raum Evros versucht haben, gegen die griechische Polizei Granaten mit Tränengas türkischer Herkunft einzusetzen.

Nach offiziellen Angaben der griechischen Regierung wurden über 4.000 Versuche vereitelt, in das Land einzudringen. Laut dem Regierungssprecher Stelios Petsas wurden 66 eingedrungene Migranten festgenommen.

mo/mt





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Von Veritatis

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