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Russland kann die Sicherheit der türkischen Flugzeuge in Syrien nach der angekündigten Schließung des Luftraums der arabischen Republik nicht garantieren. Das teilte am Sonntag der Leiter des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Konteradmiral Oleg Schurawljow, mit.

Schurawljow erinnerte daran, dass die syrischen Behörden vor dem Hintergrund einer stark verschärften Situation im Luftraum über der Provinz Idlib gezwungen waren, einen solchen Schritt zu unternehmen.

Das Kommando der syrischen Armee hat bekanntgegeben, dass der Luftraum über Idlib geschlossen worden sei. Jegliche in dieser Region bemerkte Flugzeuge würden als feindlich eingestuft und abgeschossen.

Zuspitzung der Lage in Idlib

Die Situation in der umkämpften syrischen Provinz Idlib hatte sich verschärft, nachdem Kämpfer der Terrormiliz „Hayat Tahrir al-Scham“* eine großangelegte Offensive gegen Stellungen der syrischen Regierungsarmee gestartet hatten. Die syrische Armee reagierte mit Gegenfeuer. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind dabei unter anderem türkische Soldaten, die sich nicht an dem Ort hätten aufhalten sollen, unter Beschuss geraten.

Bei dem Bombardement sind 33 türkische Soldaten getötet und mindestens 30 weitere verletzt worden. Gleich nach dem Erhalt der diesbezüglichen Information hat die russische Seite Maßnahmen zum vollständigen Feuerstopp seitens der syrischen Truppen ergriffen. Wie das russische Verteidigungsamt weiter berichtete, wurden die getöteten und die verletzten türkischen Soldaten gefahrlos in die Türkei gebracht. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kamen die Fliegerkräfte Russlands in dem genannten Gebiet nicht zum Einsatz.

Moskau ruft weiter zu einer friedlichen Regelung in Idlib und zur Erfüllung von früher getroffenen Vereinbarungen auf.

jeg/mt/sna





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Von Veritatis

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