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Die Studentin Michelle Kunimoto von der University of British Columbia (UBC) in Vancouver (Kanada) hat 17 Planeten, darunter eine potentiell bewohnbare Welt, entdeckt. Eine diesbezügliche Studie wurde im „Astronomical Journal“ veröffentlicht.

Die junge Forscherin analysierte Daten, die während der Kepler-Mission der Nasa gewonnen wurden. Das bei der Mission eingesetzte Kepler-Weltraumteleskop (nach dem deutschen Astronomen des 17. Jahrhunderts Johannes Kepler benannt) war mit einem höchst empfindlichen Photometer versehen und eigens für die Suche nach erdähnlichen extrasolaren Planeten bestimmt. Das Teleskop wurde im März 2009 gestartet und blieb bis zum 15. November 2018 in Betrieb.

Beim Vergleich der Daten, die während der ersten vier Jahre der Mission gesammelt wurden, fand Kunimoto in einer bewohnbaren Zone einen Exoplaneten, der später die offizielle Bezeichnung KIC-7340288b erhielt. Der Planet ist eineinhalb Mal so groß wie die Erde, also klein genug, um felsig und nicht gasförmig zu sein. Ein Jahr auf dem Planeten dauert 142,5 Tage. Seine Bahn ist etwas größer als die des Merkurs.

KIC-7340288 liegt in einer Entfernung von rund 1000 Lichtjahren zur Erde. Bis jetzt wurden dank des Kepler-Weltraumteleskops insgesamt 15 solche Planeten entdeckt. 

ls/ae





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Von Veritatis

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