Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat am Sonntag bei einer CDU-Veranstaltung in ihrer Heimatstadt Püttlingen im Saarland das Thema der AfD angesprochen.

Die in den Medien oft als AKK bezeichnete Politikerin bekräftigte ihre Forderung nach einer klaren Abgrenzung ihrer Partei gegenüber der AfD.

„Wir müssen diese Brandmauer halten“, so Kramp-Karrenbauer.

Die Christdemokraten dürften als „starke Partei der Mitte nicht wackeln, nicht nach rechts, aber auch nicht nach links“.

„Einzig verbliebene Volkspartei“

Kramp-Karrenbauer bezeichnete die CDU als „einzig verbliebene Volkspartei“. Sie sollte „mit aller Kraft zusammenstehen“. Deshalb komme es darauf an, dass es nach dem Parteitag am 25. April nach vorne gehe.

In Bezug auf den Parteitag, bei dem ein neuer Vorsitzender gewählt werden soll, sagte AKK, dass für die CDU „Charakter und Haltung wichtiger“ seien als das, „was hinter einem Komma im Parteiprogramm“ stehe.

Rennen um CDU-Vorsitz

Nach dem Streit um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen mit Stimmen von AfD und CDU hatte Annegret Kramp-Karrenbauer am 10. Februar ihren baldigen Rücktritt angekündigt. Zudem verzichtete sie auf eine Kanzlerkandidatur.

Auf einem Sonderparteitag in Berlin stellen sich der Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen am 25. April zur Wahl.

mo/mt/dpa





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Von Veritatis

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