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30. März 2020

Was jetzt in den USA geschieht…



Die US-Zentralban Fed hat jetzt ein Massnahmenpaket vorgesehen, dass in der jüngeren Geschichte seinesgleichen sucht. Damit versucht die Notenbank – der eigenen Einschätzung nach – die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu dämmen. Die Fed hat bekanntgegeben, sie wolle „Staatsanleihen und Hypothekenpapiere in unbegrenztem Umfang“ kaufen. Damit wird sie versuchen zu gewährleisten, dass Unternehmen, der Staat und die privaten Haushalte noch hinreichend a) Kredite erhalten oder diese b) bedienen können (mit frischem Geld). Der Umstand, dass dies „in unbegrenztem Umfang“ geschieht, gibt Ökonomen teils zu denken.

USA können kaum bankrott gehen

Die gute Nachricht vorab: Die USA können sich kaum übernehmen. Der Staat kann fast nicht bankrott gehen, da die ganze Welt den Dollar nutzt – und dieser Dollar wiederum in den USA produziert wird. Die Fed, ein staatlich halbwegs kontrolliertes Konglomerat aus wenigen großen privaten Geschäftsbanken, erzeugt das Geld praktisch aus dem Nichts. Die Fed kann solche Wertpapiere ankaufen – wie die genannten Staatsanleihen oder Hypothekenpapiere und dafür einfach praktisch Gutschriften verteilen, also neues Geld. Zudem kann sie direkt Geld verleihen – an die Geschäftsbanken und auf diesem Wege durch Kredite die Geldschöpfung betreiben.

Eines bleibt gleich: Das Geld entsteht durch Kredite, durch reine Schuldbeziehungen. Wer einen Kredit „aufnimmt“, kann das elektronische Geld auf seinen Konten, aus dem Nichts geschöpft, beispielsweise durch einen Einkauf im Supermarkt nutzen. Das so „entnommene“ Geld wird einfach weiterverbucht, auf das Konto des Händlers. Dieser Vorgang nutzt physisch nicht vorhandenes Geld und wird dazu führen, dass möglicherweise genau das Geld (auf dem Konto des Händlers) elektronisch zu einem Teil weiterverliehen wird – wobei es dann als Kredit auf dem Konto des Kreditnehmers erscheint und noch auf dem Konto des Händlers verbleibt. Das Geld wird stets aus dem Nichts geschöpft.

Wenn die USA aber das Weltgeld produzieren, das niemand ohne weiteres in Frage stellen kann, könnten sie eines Tages theoretisch – das Spiel fiele dann allerdings auf – einfach 25 Billionen Dollar in wenigen Münzen produzieren und dem Staat helfen, seinerseits einfach alle Schulden zu bezahlen. Deshalb kann der Staat USA praktisch unter den gegebenen Bedingungen kaum bankrott gehen.

Wohl aber können die Haushalte dafür büßen: Wer das Geld nutzt, dass die Fed so fleißig produziert, wird durch die Geldschwemme, die sich jetzt ankündigt, einfach enteignet. Die Kaufkraft wird sinken – die Preise steigen. Niemand weiß heute, welche Märkte dies trifft (Öl, Benzin, Immobilien, Aktien oder Lebensmittel?) – die enorme Geldflut jedoch wird die Bewertung aller Vermögenswerte auf alle Zeiten ändern.

Die Vermögenden wissen dies. Der Effekt wird indes mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die gesamte westliche Welt abstrahlen – mit allen negativen Folgen. Wie Sie sich schützen, lesen Sie hier.

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