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30. März 2020

Staatliche Nahrungsmittel-Reserven werden nicht angetastet



In Deutschland ist nach behördlichen Angaben – wie etwa der „Deutschlandfunk“ dokumentiert – die Versorgung mit Lebensmitteln nicht gefährdet. Das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ gibt deshalb bekannt, dass es „im Moment (…) keine Planung (gebe), die staatlichen Nahrungsmittel-Reserven anzutasten“, so der Präsident in einer Stellungnahme gegenüber dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Daher sei es sinnlos, Hamsterkäufe zu tätigen.

Unger beruhigte die Bevölkerung zudem dahingehend, dass die Versorgung mit Wasser und Strom „nicht gefährdet“ sei. Wie lange diese Angaben in die Zukunft projizierbar ist, ließ sich den Aussagen jedoch nicht entnehmen. Insofern sei daran erinnert, dass die Regierung es sich vor nunmehr etwa zwei Monaten nicht nehmen ließ, ein „Notfall-Kochbuch“ herauszugeben…

„Die Regierung bereitet uns Bürger jetzt darauf vor, in Deutschland „ohne Strom“ zu überleben. Das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)“ hat ein sogenanntes „Notfallkochbuch“ geplant. Wer möchte, könne selbst Rezepte einreichen. Das Kochbuch soll ausschließlich auf Rezepten basieren, die ohne elektrische Küchengeräte oder Leitungswasser auskommen.

Ein Grund ist der Stromausfall im Berliner Bezirk Köpenick im Jahr 2019. Über 30.000 Haushalte hatten annähernd zwei Tage ohne Stromversorgung leben müssen. Arbeiter hatten zwei Kabel durchtrennt. Kritiker verweisen allerdings darauf, dass wir ohnehin gefährdet sind:

AKW vom Netz gegangen

„Die Energiepolitik der Merkel-Regierung hat Deutschland im vergangenen Jahr bereits mehrere Male an den Rand eines Blackouts gebracht. In zahlreichen Städten kam es bereits zu Stromausfällen. Während am 1. Januar das Kernkraftwerk Philippsburg im Landkreis Karlsruhe abgeschaltet worden ist, lässt die Merkel-Regierung nun Atomstrom aus Frankreich kaufen, um einem flächendeckenden Stromausfall vorzubeugen. Mit Philippsburg ist nun das siebtletzte AKW vom Netz gegangen.

Seit Monaten warnen sowohl die Medien als auch der Katastrophenschutz vor einem deutschlandweitem Blackout. Ob ein deutschlandweiter Blackout bei einer Versorgung durch ausländische Stromimporte wahrscheinlich ist, lässt sich nicht mit 100-prozentiger Sicherheit vorhersagen. Regionale Stromausfälle sind jedoch durchaus denkbar – es sei denn, ein deutschlandweiter Stromausfall soll absichtlich herbeigeführt werden.

Dass dies zutreffen könnte, zeigen die heimlichen Vorbereitungen des Technischen Hilfswerks. Das THW soll 33,5 Millionen Euro von der Bundesregierung erhalten haben, um seine Ortsverbände mit hochleistungsfähigen Notstromaggregaten auszustatten. Die Geräte sollen bei einem Stromausfall nicht nur die Arbeitsfähigkeit des THW gewährleisten, sondern auch wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen durch die Bereitstellung von Strom helfen.

Weitere 35,6 Millionen sollen laut Haushaltsplan an das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fließen, um für mögliche Bedrohungsszenarien gerüstet zu sein. Die sogenannte „Konzeption Zivile Verteidigung“ KZV dient der Notversorgung der Bevölkerung im Krisenfall, etwa wenn die Strom- und Wasserversorgung ausfällt oder Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente knapp werden. Dass die Bundesregierung dem THW und dem BBK Millionengelder zukommen lässt, muss aufhorchen lassen.

Bislang gab es nur kleinere, regionale Stromausfälle, beispielsweise in Hamburg, Stuttgart oder in Teilen Berlins. Ein flächendeckender, tagelanger Blackout kann jedoch, vor allem im Winter, zu einem echten Problem für die Bevölkerung werden, wenn diese nicht selbst vorgesorgt hat. Bei flächendeckenden, tagelangen Stromausfällen steigt zudem die Gefahr von Plünderungen oder marodierenden Banden, die durch die Straßen ziehen. Polizei und Militär müssten dann dafür sorgen, dass die öffentliche Ordnung aufrechterhalten bleibt. Da die Polizei bereits heute schon zum Teil mit Angriffen durch solche Banden (siehe Silvester) überfordert ist, tut jeder gut daran, für sich selbst vorzusorgen, und im Falle eines Blackouts das Haus oder die Wohnung möglichst nicht zu verlassen.“ Wie Sie sich noch schützen können – lesen Sie hier.“

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