Die Corona-Pandemie wirkt sich negativ auf alle Lebensbereiche aus, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag äußerte.

„Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich wirklich negativ auf alle Lebensbereiche aus und das ist fast auf der ganzen Welt der Fall: in der Wirtschaft, im sozialen Bereich“, so Russlands Staatschef.

Aufruf zu außerordentlichen Maßnahmen

Dabei verringerte sich demnach die Mobilität der Bevölkerungen; der Handel von Waren und Dienstleistungen wird erschwert. Unter anderem unterlägen globale Finanz- und Rohstoffmärkte Schwankungen, „das ist sehr zentral für uns“, sagte der Präsident während der virtuellen Sitzung von Mitgliedern des Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrats. Auch sei das Gesundheitssystem mehr belastet. 

„Es sind wirklich außerordentliche Maßnahmen erforderlich, um die Ausbreitung der Infektion zu stoppen“, sagte er weiter.

Ihm zufolge kann man nur mit gemeinsamen Bemühungen der internationalen Gemeinschaft die Krankheit bekämpfen.  

Der Präsident teilte zudem mit, dass im Corona-Kampf bei Bedarf auch Ressourcen der Eurasischen Entwicklungsbank herangezogen werden könnten.

Bewaffnete Konflikte stoppen

In der gemeinsamen Erklärung der Mitglieder des Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrats hieß es auch:

„Wir rufen alle Staaten dazu auf, die internationale Zusammenarbeit zu pflegen, das Vertrauen zu stärken, bewaffnete Konflikte, Handelskriege, einseitige Finanz- und Wirtschaftsaktionen einzustellen und die Normen des internationalen Rechts strikt zu befolgen.“

Am Treffen hatten sich neben Russlands Staatschef Wladimir Putin auch der weißrussische Präsident, Alexander Lukaschenko, der kasachische Staatschef, Kassym-Schomart Tokajew, der kirgisische Präsident, Sooronbai Dscheenbekow, und der Premierminister Armeniens, Nikol Paschinjan, beteiligt.

ak/ae





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Von Veritatis

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