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Nachrichtenüberblick: Österreich lockert Corona-Maßnahmen; Grüne wollen Schulen wieder öffnen; SPD fordert Aufnahme weiterer Kinder aus Lagern in Griechenland; Chinas Exporte sinken im März; Aufschwung bei Kleinanzeigen; Stadionbesuche erst wieder in vielen Monaten

Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Österreich lockert Anti-Corona-Maßnahmen

Mit der stufenweisen Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen wagt Österreich als eines der ersten Länder in Europa einen Schritt in Richtung Normalität. Von heute an dürfen alle kleinen Läden mit weniger als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie die Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen. Davon können rund 80 Prozent aller Einzelhändler profitieren. Allein in Wien dürfen somit rund 4500 Läden wieder ihre Waren verkaufen. Der Schritt nach vierwöchigem Stillstand fast aller Wirtschaftsbereiche ist mit Risiken verbunden. Bisher ist Österreich dank früher und strenger Maßnahmen von den schlimmsten Auswirkungen der Corona-Pandemie verschont geblieben. 

Grüne wollen Schulen wieder öffnen

Vor dem möglicherweise entscheidenden Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Mittwoch fordern immer mehr Politiker Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck plädierten dafür, Schulen und auch Kitas nach und nach wieder zu öffnen, begleitet von Vorsichtsmaßnahmen.

Die SPD-Ministerpräsidenten wollen mögliche Lockerungen an eine Reihe von Indikatoren knüpfen. Unterdessen sprach sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek für eine Stoffmaskenpflicht aus. Frankreich hat unterdessen seine strengen Ausgangsbeschränkungen um rund einen Monat verlängert. Der 11. Mai werde der Beginn einer neuen Etappe sein, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Abend  in einer TV-Ansprache.

Chinas Exporte sinken im März

In Folge des Coronavirus-Ausbruchs sind Chinas Exporte im März erneut gesunken. Der Rückgang fiel mit einem Minus von 6,6 Prozent im Vorjahresvergleich zwar noch immer deutlich aus. Das Minus war aber nicht mehr so groß wie noch im Januar und Februar, als die Ausfuhren um 17,2 Prozent eingebrochen waren. Die beiden Monate werden wegen des chinesischen Neujahrsfests als ein gemeinsamer Zeitraum gerechnet. Wie aus den heute veröffentlichten Daten des Pekinger Statistikamts hervorging, zeigte sich zuletzt bei den Importen eine deutliche Stabilisierung

Aufschwung bei Kleinanzeigen

Online-Marktplätze erleben dank der geschlossenen Geschäfte in Deutschland einen Aufschwung. Bei Ebay-Kleinanzeigen stellten Nutzer in der letzten Märzwoche gut 25 Prozent mehr Anzeigen ein als in den beiden Vorwochen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Seit der Kontaktsperre und den Ladenschließungen gehe es durch die Decke. Gefragt seien Fahrräder, Gartenzubehör, Pflanzen, Fahrzeugteile, Bücher und Filme.

Stadionbesuche erst wieder in vielen Monaten

Der Präsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina rechnet über einen langen Zeitraum mit Geisterspielen im Fußball.

Es werde sicherlich viele Monate dauern, es könnte sogar bis zu eineinhalb Jahre sein, sagte Gerald Haug in der ARD auf die Frage, wie lange auf Besuche in Fußballstadien verzichtet werden sollte. Der 52-Jährige verwies darauf, dass die Corona-Pandemie erst zu Ende sei, wenn ein Impfstoff gegen das Virus gefunden wurde. Bis dahin sei es sicherlich klug, nicht ins Fußballstadion zu gehen.

mk/dpa/ae





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Von Veritatis

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