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13. Juli 2020

Corona-Krise gibt Bargeld-Gegnern Auftrieb



Die Kräfte, die das Bargeld abschaffen wollen, nutzen jede Gelegenheit, um ihrem Ziel näher zu kommen. Sie arbeiten schon seit Jahren daran, Bargeld abzuschaffen, sei es durch die Abschaffung von 500 Euro Scheinen oder durch die Herabsetzung der Höchstgrenzen von Bargeldzahlungen. Dazu gehört auch der anonyme Goldkauf mittels Bargeld, der seit Januar 2020 auf 2.000 Euro herabgesetzt wurde. Die Corona-Krise hat die Bargeld-Gegner ihrem Ziel nochmal ein Stückchen nähergebracht, denn die Panikmache wurde offenbar gezielt dazu eingesetzt, Bargeld als Virenschleudern zu verunglimpfen.

Es wurde behauptet, dass Münzen und Scheine, die tagtäglich von Hand zu Hand gereicht werden, die reinsten Virenschleudern seien und deshalb gemieden werden sollten. Fast alle Geschäfte ermunterten die Kunden, aufgrund der Pandemie bargeldlos zu bezahlen. Manche Geschäfte oder Restaurants verweigerten sogar die Zahlungen mittels Bargeld.

Infektiologen haben den Panikmachern und Bargeld-Gegner inzwischen aber den Wind aus den Segeln genommen. Sie gaben Entwarnung und erklärten, dass sich Krankheitserreger wie Viren durch winzige Tröpfchen verbreiten, die durch Husten oder Niesen entstehen. Vom Verwenden von Münzen und Scheinen beim Bezahlen gehe aber kein Ansteckungsrisiko aus.

Diese Erkenntnis scheint die Bargeld-Gegner aber nicht zu stören. Die Behauptungen über die Bargeld-Kriminalität werden aufrechterhalten. So soll Bargeld unter anderem deshalb abgeschafft werden, um Schwarzarbeit einzudämmen, um Drogengeschäfte oder um die Finanzierung des Terrorismus zu unterbinden. Aus diesem Grund hatte die EZB die Entscheidung getroffen, den 500 Euro Schein aus dem Verkehr zu ziehen und damit das Ende des Bargelds einzuläuten.

Die Europäische Kommission plant zudem, die ein- und zwei Eurocent-Münzen abzuschaffen. In Brüssel ist man der Ansicht, dass die kleinen Münzen verzichtbar seien und die Abschaffung würde Händlern unnötige Kosten ersparen. Fallen erst einmal die kleinen Münzen weg, ist der Weg zur Abschaffung aller Münzen nicht mehr weit. Die chronische Inflation, die seit der Corona-Krise Fahrt aufgenommen hat, machen zusehends höhere Nominalwerte bei Münzen und Noten erforderlich. Mit der Abschaffung der kleinen Münzen verwischt man daher auch die inflationäre Spur der inflationären Geldpolitik der EZB.

Die Volksweisheit „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“ wird mit Füßen getreten. Kleine Münzen stehen symbolisch für Kaufkraft und die Wertschätzung kleiner Geschäfte und ermuntern, verantwortungsvoll mit Geld umzugehen. Kleingeld hat etwas mit ausgereifter Geldkultur zu tun. Banken, Kreditkartenfirmen, Großkonzerne aber auch die Regierungen habe ein vitales Interesse daran, dass weniger oder gar nicht mehr mit Bargeld gezahlt wird. Denn der gläserne Bürger ist viel interessanter für ihre Geschäfte und für die totale Überwachung. Wer kein Bargeld mehr hat, den kann man mit Kontosperrung leicht gefügig oder abhängig vom Staat machen. Wer nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann, gibt jeden privaten Schritt seines Lebens Banken, Konzernen und Regierung preis. Schützen Sie sich. 

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