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Gegen den ehemaligen Präsidenten der Ukraine Viktor Janukowitsch ist eine weitere Anklage wegen Hochverrats erhoben worden. Wie das Staatliche Ermittlungsbüro in Kiew am Donnerstag mitteilte, werden auch die Ex-Verteidigungsminister Dmitri Salamatin und Pawel Lebedew des Hochverrats verdächtigt.

Ukrainischen Medienberichten zufolge drohen den Verdächtigen, die sich jetzt in Russland aufhalten, Haftstrafen von bis zu 15 Jahren. Zudem werde in ihr Vermögen vollstreckt.

“Janukowitsch beinträchtigte Verteidigungskraft der Armee”

Aus Sicht der Ermittler hatten die Verdächtigen 2012-2014 die Verteidigung des Landes mit der sogenannten Reform der Streitkräfte zielgerichtet geschwächt.

„Die Zahl der Truppen wurde reduziert, einzelne Verbände wurden umformiert und ihre Stationierungsorte wurden geändert. Derartige Handlungen gab es unter anderem auf dem Territorium der Autonomen Republik Krim, was die Annexion der Halbinsel zur Folge hatte“, teilte das Ermittlungsbüro mit

13 Jahre Haft in Abwesenheit

Janukowitsch war bereits Anfang 2019 des Hochverrats schuldig gesprochen worden. Ihm wurde Beihilfe zum Aggressionskrieg zur Last gelegt. Das in Abwesenheit gefällte Urteil lautete: 13 Jahre Haft.

am/gs/ta





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Von Veritatis

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