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13. Juli 2020

Rückblick: Dorothee Bär – Staatsminister, die auf anderen Planeten leben



Dorothee Bär hat den Vogel abgeschossen, meinte jüngst ein Kommentator in einer Angelegenheit über eine Staatsministerin für Digitalisierung, die offensichtlich, so Kritiker, in einer anderen Welt lebt. Frau Bär reist auf dem Ticket der CSU in eine politische Karriere, die ihr den Kontakt zur realen Welt genommen hat. Jüngst kassierte sie einen Shit-Storm in den sozialen und auch in den realen journalistischen Welten, der zeigte, warum die Staatswirtschaft nicht funktioniert. Das handelnde Personal, hier Frau Bär, weiß einfach nicht, wie Wirtschaft geht.

Einfach mal was gesagt haben

Die Digitalministerin hat schon im März Aufmerksamkeit erregt, als sie endlich „positive Berichterstattung“ einforderte. So, als sei irgendeine negative Stimmung das größte Problem dieses Landes, indem die Digitalisierung weit hinter europäischen Nachbarländern hinterherhinkt, die Wirtschaft zusammengebrochen wurde und die Finanzierung all der Wohltaten der Politik künftig den Vermögenden überlassen werden soll.

Nun machte Bär Vorschläge zur Corona-App….

„Einige Kritiker wenden inzwischen auch ein, die App lasse sich nur auf neuen Mobiltelefonen installieren. Wer sich also partout überwachen lassen möchte, kann dies nicht immer. Die Regierung hatte einst behauptet, wir hätten die „beste App der Welt“. Zynisch reagierte nun die Staatsministerin Dorothee Bär auf diese Kritik. Sie ist Staatsministerin für Digitalisierung und damit dafür zuständig, dass es immer noch internet-blinde Flecken in diesem Land gibt. Frau Bär nun, direkt aus der Staatskasse alimentiert oder bezahlt, sieht jetzt den Ball bei den Nutzern. Die sollten sich einfach ein neues Mobilphone kaufen.

Bär: Nicht nur ein soziales Problem

Das Ganze sei nicht nur ein soziales Problem. Sondern auch eines der Bequemlichkeit. Auf iPhones 6, einem Jahre alten Apple-Modell, soll die App beispielsweise nicht laufen. Dementsprechend auch bei älteren Mobiles von Apple wohl nicht. Die Staatsministerin für Digitalisierung – noch einmal: verantwortlich für die Technisierung – meint dem ZDF gegenüber: „Manchmal ist es auch ein Problem der Bequemlichkeit. (…). Es haben mich auch schon einige Berufsgruppen, die sich durchaus ein neues Handy leisten könnten, darauf angesprochen, dass die App für sie nicht verfügbar sei. (…) Die sagen dann, sie seien zu bequem, sich ein neues Handy zu kaufen.“

Bedenklich ist nicht nur, dass die Bevölkerung zur Nutzung einer App überredet werden soll, die sie sich nicht installieren lassen kann. Bedenklich ist auch das Bild der Staatsministerin für Digitalisierung, die von Steuergeldern bezahlt wird und deren Smartphone auch von Steuergeldern finanziert wird, über die Motive, Handys zu kaufen. Es ist schlicht unplausibel, dass ganze Berufsgruppen „zu bequem“ sei. Menschen, deren Mobile nicht vom Staat bezahlt wird, sind oft genug vertraglich gebunden und zahlen, Frau Staatsministerin, das Handy damit quasi in Raten ab. Wer sollte sich für eine App der Regierung auf eigene Kosten durch die Arroganz der Staatsministerin ein neues Handy kaufen sollen? Wir kennen weitere Fälle der arrogant-dummen Art. Klicken Sie einfach hier.

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