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7. August 2020

Patrioten steigen der Antifa aufs Dach



In den frühen Morgenstunden des Montags, 6. Juli, setzten Patrioten in Wien-Favoriten ein Zeichen des Widerstandes. Dort tobten vier Tage lang ethnische Unruhen zwischen kurdischen Anhängern der kommunistischen PKK und türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfen“. Die Kurden wurden von der linksextremen Antifa unterstützt. Letztgenannte Gruppierungen sind über verschiedene Vereinskonstrukte im Ernst Kirchweger Haus (EKH) eingemietet. Dieses Haus lag im Zentrum der Unruhen.

Mit „PKK abschieben, EKH abreißen, Wien ist nicht Istanbul“ wurde von den patriotischen Aktivisten eine deutliche Botschaft geschickt. Diese hatten wohl in den frühen Morgenstunden das Gebäude erklettert. Vom Dach aus wurde ein großes Banner entrollt, wo es auch einige Zeit weithin sichtbar verblieb. Auf Twitter wurde von verschiedenen anonymen Accounts ausgehend gefeixt, dass es wohl lange hängen bleiben würde, da man bei der Antifa um diese Tageszeit gewöhnlich noch schliefe.

Die Aktion und ihr politischer Hintergrund werden detailliert auf der Webseite „Patrioten in Bewegung“ beschrieben. Dort ist auf einem der Bilder auch zu erkennen, wie einer der Aktivisten am Dach die Lambda-Flagge der Identitären Bewegung zeigt.

Medienreaktionen gespalten

Die Medienlandschaft arbeitet nach erstem Schock ihren „Spin“ aus. So würden die Patrioten nach Meinung der Zeitung „Heute“  Partei für die „Grauen Wölfe“ ergreifen. Der Kurier hingegen bemühte sich um eine relativ neutrale Darstellung der Vorgänge.

Antifa ist stinksauer

Die Antifa ist aufgrund der Blamage so richtig sauer. Dabei wirft die Gruppierung, die weit außerhalb des von der Verfassung abgesteckten demokratischen Rahmens zu verorten ist, den Identitären vor, für Mord und Terror zu stehen. Dieser Vorwurf verwundert, denn erst im Jahr 2016 wurde durch einen Antifa-Aktivisten in Wien ein Mordanschlag auf einen Identitären verübt. Aus großer Höhe wurde dieser auf einen Demonstrationszug geschleudert. Ähnliche Aktivitäten, die von den Mainstream-Medien kaum beachtet wurden, trugen sich während der Auseinandersetzungen der letzten Wochen zu. Linksextreme warfen aus den Fenstern des EKH Flaschen auf die unten randalierenden „Grauen Wölfe“. Ein Kopftreffer hätte hier ebenso tödlich enden können, was von der Antifa scheinbar billigend in Kauf genommen wird.





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