Nachdem die erste Welle der Corona-Panik in Deutschland vorbei ist, kümmert sich die Regierung darum, dass sie im Vorschriften-Staat ihren Einflussbereich nicht aus Versehen verliert. Nun hat ein „Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung“ von sich Reden gemacht. Die EU und Merkel-Deutschland scheinen an einem Strang zu ziehen: Der Staat muss es richten. Der Ausschuss versteht sich als „das zentrale Steuerungsorgan der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“. Neusprech aus Berlin. Der Ausschuss verfolgt die Agenda 2030 der „SupraGouvernmental Organization“ (SGO). Die Weltgemeinschaft möchte die Gesundheit für alle neu organisieren und Produzenten auskömmliche Preise garantieren. Löblich, so Kritiker. Nur: Warum versteht sich der Staat wiederum als „Steuerungsorgan“?

Der große Plan für 2030

„Die Staatssekretäre in Deutschland können sich bei der Teilhabe an dem Weltprogramm an den „Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, u.a. zum Fleischkonsum“ orientieren, die „Tichys Einblick“ nun hervorkramte. Die Empfehlung: Essen Sie 300 Gramm Fleisch pro Woche. Maximal. 2030 dann sollten es maximal 300 Gramm in der  Zwangsernährung sein – wie Kritiker sie nennen.

Dann können sich Union und Grüne endlich an einen Tisch setzen. Wir erinnern an die Zusatzsteuer, die Grüne für die CO-2-Emissionen bei der Fleischproduktion erheben wollen:

„Die Grünen fordern nun eine CO2-Steuer auf Fleisch und andere tierische Lebensmittel. Die „Landwirtschaft müsse auch ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagte Grünen-Chef Robert Habeck. Deshalb sollte sie auch in die „Bepreisung“ Klimagasen miteinbezogen werden. In einem vorläufigen Beschluss der Grünen von Mitte November hieß es, dass „die Landwirtschaft noch zu den Sektoren gehöre, die bislang nicht durch den europäischen Emissionshandel erfasst seien. Daher müsse eine Bepreisung von Klimagasen auch für landwirtschaftliche Produkte, angefangen bei tierischen Lebensmitteln, eingeführt werden“, so Habeck.

(…) Die Erzeugung tierischer Lebensmittel verursache „mehr Klimagase als der Verkehrsbereich“. Daher sei eine „massive Reduktion des Konsums von Tierprodukten notwendig“.

(…) Für Landwirte soll es „Obergrenzen für den Tierbestand“ geben. Im Gegenzug wollen die Grünen die Ausbildung zur „bio-veganen Landwirtschaft“ und „vegane Kochausbildungen“ ermöglichen.

„Die Forderungen der Grünen sind grotesk. Sicherlich ist erwiesen, dass ein übermäßiger Konsum von tierischen Produkten für die menschliche Gesundheit kontraproduktiv ist. Mit einer Fleischsteuer werden jedoch in erster Linie die Bauern bestraft, welche die CO2-Steuer auf den „Verbraucher“ weitergeben müssen, um finanziell zu überleben. In der Landwirtschaft gibt es weitaus größere und dringlichere Probleme, als eine CO2-Bepreisung.

In erster Linie muss der Einsatz von Pestiziden, die Tieren und Menschen schaden, verboten und durch Alternativen in der Landwirtschaft ersetzt werden. Die Ökolandwirtschaft muss gefördert und rentabel gemacht werden, damit sich Landwirte nach und nach von der konventionellen Landwirtschaft verabschieden und „zurück zur Natur“ kehren können. Massentierhaltung muss verboten und durch artgerechte Tierhaltung ersetzt werden, dann erübrigt sich das Problem der Umweltverschmutzung durch Massentierhaltung ganz ohne CO2-Steuer. Wären die Grünen tatsächlich eine „grüne“ Partei, würden sie sich für die Rückkehr zur Natur einsetzen und nicht für Steuern. Weitere Steuerpläne und den Schritt in die totale Enteignung dokumentieren wir an dieser Stelle.

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Von Veritatis

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