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Der gewaltsame Tod eines Kleinkindes Anfang Juli hat in Querfurt (Sachsen-Anhalt) für viel Aufregung gesorgt. Rund 400 Menschen haben sich am Samstagabend versammelt, um mit einer Mahnwache des misshandelten und gestorbenen Zweijährigen zu gedenken.

Sie stellten Kerzen auf, es gab Redebeiträge, ein Musiker sang. Bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern flossen Tränen. Die Mahnwache hatte eine Sozialschwester organisiert, die in der Altenpflege tätig ist.

Sie habe seit dem Tod des kleinen Jungen vor rund zwei Wochen Trauer und Redebedarf bei vielen Menschen festgestellt.

Es hatte bereits mehrmals Aktionen für das Kleinkind gegeben. Menschen drückten ihre Anteilnahme aus, indem sie bunte Luftballons aufsteigen ließen. Am Tatort wurden Blumen, Kerzen und Stofftiere niedergelegt.

Am 12. Juli wurde bekannt, dass ein misshandeltes Kind im Alter von zwei Jahren in Querfurt gestorben sei. Der in einer Wohnung entdeckte kleine Leichnam wies nach Angaben von Ermittlern massive Verletzungen und Spuren schweren sexuellen Missbrauchs auf. Daraufhin nahm die Polizei die 36-jährige Mutter und ihren 30 Jahre alten Lebensgefährten fest. Beide sitzen nun in Untersuchungshaft.

ns/dpa/gs





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Von Veritatis

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