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Zwei russische Jagdflugzeuge Su-27 sollen am Dienstag nach Angaben des finnischen Verteidigungsministeriums den Luftraum des Landes verletzt haben. Das Verteidigungsministerium in Moskau weist den Vorwurf der Luftraumverletzung zurück.

„Zwei russische Jäger Su-27 stehen unter Verdacht, den Luftraum Finnlands am Dienstag, dem 28. Juli, verletzt zu haben. Die angebliche Verletzung hat es im Finnischen Meerbusen bei Helsinki gegen 14.00 Uhr gegeben“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Der finnische Grenzdienst ermittelt zurzeit zu dem Fall.

Russisches Verteidigungsministerium bestreitet Verletzung des finnischen Luftraums

Das russische Verteidigungsministerium erklärte dagegen, dass vier Jagdflugzeuge Su-27 der russischen Seefliegerkräfte einen planmäßigen Flug aus Karelien zu einem Flugplatz im Gebiet Kaliningrad absolviert hätten.  

Der Flug sei auf einer im Voraus bestimmten Route erfolgt, in dessen Verlauf russische Piloten mit den Flugsicherungsstellen in ständiger Verbindung gestanden hätten.

„Der Flug erfolgte in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Vorschriften zur Nutzung des Luftraumes, ohne dabei die Grenzen anderer Staaten zu verletzen, was von Mitteln der objektiven Kontrolle bestätigt worden ist“, so das Verteidigungsministerium.  

Russische Patrouillenflüge

Wie das Verteidigungsministerium Russlands betonte, fliegen russische Piloten der Fernfliegerkräfte regelmäßig über die neutralen Gewässer der Arktis, des Nordatlantiks, des Pazifischen Ozeans, des Schwarzen Meeres und der Ostsee. Dies erfolge immer „in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Vorschriften“, heißt es.

ns/sna/gs





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Von Veritatis

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