Das Finanzministerium von Olaf Scholz (SPD) setzt seine Arbeit zum Goldverbot weiter fort, wie Kritiker meinen. Eine beliebte Anlageform wird nunmehr nach dem jüngsten neuen Entwurf für das „Jahressteuergesetz“ damit leben müssen, steuerlich in ganz besonderer Weise belangt zu werden. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Zudem können Sie als Anleger Gold nur noch bis zu 2.000 Euro physisch, also in Form von Münzen oder Barren, kaufen. Das kann kein Zufall sein.

Abgeltungssteuer für ETCs

Der „Referentenentwurf“, wie es etwas verbrämt heißt, sieht vor, dass sogenannte ETCs jetzt mit der Abgeltungssteuer belastet werden. Wer physisches Gold kauft, kann Gewinne nach einem Jahr Haltedauer bis dato einstreichen, ohne dafür Steuern zu bezahlen. Dieses Privileg galt für „Zertifikate“, die den Goldpreis abbilden, aber gleichzeitig mit Gold hinterlegt sind, gleichfalls.

Anbieter mit Produkten wie „Xetra Gold“ oder „Euwax Gold II“ konnten damit werben, dass Sie als Anleger das Gold nicht kaufen müssen, sondern die Hinterlegung quasi mit dem Zertifikat abgebildet wird. Wer innerhalb eines Jahres verkauft hat, muss Gewinne mit der Einkommensteuerschuld verrechnen.

Die Abgeltungssteuer, die nun auf Gewinne erhoben würden, wann immer die anfallen, beläuft sich auf 25 % plus Soli-Zuschlag plus Kirchensteuer. Dies sind insgesamt in der Regel annähernd 30 %. Der Goldbesitz über diese Zertifikate und über das physische Gold (jetzt erschwert durch die neuen Regelungen zum anonymen Erwerb) würde deutlich unattraktiver.

Warum? Kritiker sehen nicht nur neue Steuereinnahmen als Grund. Gold insgesamt ist denjenigen, die den Euro schwächen (über die hohe Verschuldung und Negativ-Zinsen) ein Dorn im Auge. Als Goldbesitzer sind Sie kaum zu kontrollieren. Was Sie dennoch zum Hintergrund noch wissen müssen und wie Sie damit umgehen können, lesen Sie hier.

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Von Veritatis

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