Die Medien – etwa die „FAZ“ – berichten derzeit darüber, dass die Bürger in Deutschland „aufgefallen“ sind. Wir horten Gold oder „investieren offenbar stark“, wie es etwas moderater heißt. Von Januar bis Juni sind Münzen und auch Barren mit einem Gewicht von 83,5 Tonnen in den Privatbesitz übergegangen. Dies seien nach diesem Bericht über 100 % Steigerung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. Damit fallen wir vor allem im Vergleich zum Ausland auf.

Dabei ist es dann nicht mehr verwunderlich, so Beobachter, wenn die Merkel-Regierung offenbar (jedenfalls deuten die Zeichen daraufhin), an einer Art von „Goldverbot“ oder indirekt daran arbeitet, Gold immer unattraktiver werden zu lassen.

Ausland weniger anstrengend als Deutschland

Gold ist für die Regierungen und Zentralbanken deshalb bedeutend, weil das Edelmetall bei einer Währungsreform als neue Absicherung der Währung gelten könne. Zumindest aber würden die Zentralbanken, die über Gold verfügen, eine wahrscheinlich starke Währung ihr eigen nennen. Zugleich wären Haushalte, die kein Gold haben, bei einer Währungsumstellung dem Begehr des Staates – zur Enteignung durch Umstellung – direkt ausgeliefert.

Das Ausland nun erweist sich als weniger anstrengend. Dort sei die Nachfrage nach Barren oder Münzen aus Gold um etwa 17 % auf annähernd 400 Tonnen gesunken. Deutschland zeigt sich also als krisenscheu.

Zur Erinnerung: Die Regierung begegnet unserer Lust am Gold seit Jahresanfang damit, dass Gold nur noch bis zu einem Wert von 2.000 Euro anoynm erworben werden kann. Das reicht nach Gebühren noch nicht einmal mehr für eine Feinzunze des Goldes. Zudem denkt die Merkel-Regierung über eine Abgeltungsteuer für goldhinterlegte Zertifikate nach. Das soll offenbar die Anlage in das gelbe Edelmetall weniger attraktiv erscheinen lassen. Unsere Hinweise für Sie lesen Sie hier. 

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Von Veritatis

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