Dresden (dpa/sn) – Sachsens Jazzszene will sich besser vernetzen. Aus diesem Grund ist am 14. August die Gründung eines Jazzverbandes geplant, wie der Sächsische Musikrat am Dienstag mitteilte. Die Szene brauche eine eigene Stimme und einen Verein, der sich um die Förderung der vielfältigen Jazzlandschaft kümmert. Mit der Gründung des Vereins werde eine Lücke geschlossen. Sachsen sei zwar reich an Jazzern, Ausbildungsstätten, Konzertorten und Veranstaltern. Im Unterschied zu anderen Bundesländern fehle hier aber bisher eine übergeordnete Vereinigung.

Konkret will sich der Jazzverband beispielsweise um die Einführung von Mindeststandards bei Honoraren in der Lehre und auf der Bühne sowie eine konstante und ausreichende Förderung freier Festivals und Clubs einsetzen. Ferner soll es in Kooperation mit Musikhochschulen und Musikschulen um eine bessere Förderung des Nachwuchses gehen.



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Von Veritatis

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