Die Berichterstattung über den Corona-Impfstoff im Westen nimmt teils groteske Züge an. In Kurzform: Die westlichen Unternehmen, namentlich etwa BioNTech, CureVac oder jetzt AstraZeneca, stehen kurz vor einem Durchbruch bzw. wollen recht zeitig eine Zulassung erlangen. In China und in Russland forciert hingegen der Staat praktisch zwangsweise Corona-Impfstoffe, die praktisch ungetestet an Menschen ausprobiert werden, um großflächig zu impfen. Die Kritik an dieser Darstellung ist mittlerweile immens, denn sie sieht nach westlicher Auftragsarbeit aus, wie kritische Geister inzwischen vermuten.

Wer profitiert?

Die Chinesen und die Russen scheinen zumindest im Wettrennen um einen Impfstoff dabei zu sein. Dies macht offenbar dem Westen etwas Sorge. Der „Spiegel“ erneuerte seine Darstellung über den russischen Impfstoff, der ohne eine Phase III schon „zugelassen“ worden sei.

Diese Information ist selbst bei vielfacher Wiederholung noch immer falsch. Denn der Impfstoff in Russland ist lediglich „registriert“ worden und soll jetzt tatsächlich in der nächsten Phase III getestet werden. Dafür möchte der „Spiegel“ offenbar Angst erzeugen – wer auch immer dem Spiegel dafür Vorteile zusichern könnte.

Tatsächlich heißt es, dass nun 40.000 Menschen in Russland „gegen das Coronavirus geimpft werden. Forscher und Bevölkerung zweifeln an der Sicherheit des Vakzins (Impfstoffes, d. Red.), das ohne gründliche Prüfung zugelassen wurde.“

Die Darstellung ist falsch. BioNTech lässt seinen Impfstoff seit Juli beispielsweise an gut 30.000 Menschen testen – dies ist Teil der Phase III. Auch in Russland ist exakt dieses Verfahren sichtbar, nur sind es offenbar fast 10.000 Menschen mehr, die getestet werden sollen. Dies ist Teil der gründlichen Prüfung und nicht „ohne gründliche Prüfung“ – und schon fragt sich: Wem nutzt diese Berichterstattung wirtschaftlich? Wir bleiben dran. 

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Von Veritatis

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