Die Nato tagt und bundesdeutsche Politiker verschiedener Parteien fordern ein Stopp der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2. Das gehört zu den Folgen der mutmaßlichen Vergiftung des russischen Politikers Alexander Nawalny. Die soll mit einem Gift aus der Gruppe der „Nowitschok“-Nervenkampfstoffe erfolgt sein. Ganz schnell waren sich viele im Westen einig: Die russische Regierung und Russlands Präsident Wladimir Putin stecken dahinter. Der wollte einen seiner angeblich schärfsten Kritiker zum Schweigen bringen, wird behauptet. Und schon wird wieder die Konfrontationsmaschinerie in Gang gesetzt, samt neuer Sanktionen gegen Russland. Doch was ist an den schnellen Beschuldigungen und vermeintlichen Klarheiten dran? Und was ist tatsächlich bekannt und bewiesen von dem angeblichen Anschlag auf Nawalny? Da sieht es sehr dünn aus, meint auch Walter Katzung, international renommierter Chemiewaffen-Experte. Wie bei dem in Großbritannien 2018 mutmaßlich vergifteten russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter gebe es im Fall Nawalny zu viele Fragezeichen.



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Von Veritatis

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