Die „Grünen“ fordern wegen des Verdachts, Russland könne den Kritiker Nawalny vergiftet haben, einen Stop des Baus der Pipeline Nordstream 2 in der Ostsee. Dies wäre nach Meinung der Grünen offenbar ein bedeutendes politisches Signal oder eine moralisch richtige Handlung. Beides hätte seinen Preis: Geht es nach ersten Schätzungen, die beispielsweise der „Focus“ zitiert, könnte ein Ausstieg aus dem Projekt diverse Schadenersatzforderungen nach sich ziehen.

2 Milliarden Euro Schaden?

Die Pipelineverbindet Russland über die Ostsee unter anderem auch mit Deutschland, um Erdgas liefern zu wollen. Schon seit längerer Zeit sind die USA – die selbst gefrorenes Gas liefern (wollen) sowie der frühere CSU-Kandidat für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Manfred Weber, gegen die Fortsetzung des Baus.

Der Bau allerdings ist derzeit zwar nicht fertig, den Beobachtungen nach jedoch recht weit fortgeschritten. So haben vor allem Wirtschaftsexperten darauf verwiesen, dass der Bau 2021 zumindest im Laufe des Jahres fertiggestellt sein könne.

Die Chefin der Grünen, Annalena Baerbock, kalkuliert dies offenbar ein. Sie bestätigte dem ZDF-Morgenmagazin gegenüber: „Ja, das wäre ein hoher Betrag“. Dieser müsste im Zweifel auch gezahlt werden.

Wie hoch der Schadenersatz ausfällt, lässt sich ohne weiteres nicht ermitteln. Bis dato sollen insgesamt gut 12 Milliarden Euro direkt oder indirekt verbaut worden sein. Dies würde nicht nur russische Unternehmen betreffen, sondern auch „europäische“. Die wiederum würden ihre Ansprüche wahrscheinlich vor Gericht geltend machen.

Zudem müssten Haushalte damit rechnen, dass die Gaspreise eminent steigen werden. Insofern haben u.a. die Grünen mit dem nächsten Schritt zum moralischen Rigorismus den Preis vergleichsweise hoch gesetzt – angesichts der Corona-Schäden oder der Klima-Maßnahmen scheint dies indes nicht mehr allzu wichtig zu sein. Wir listen auf…

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de



Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar