Der Merkel-Corona-Lockdown und die Einschränkungsmaßnahmen, die zu einem dramatischen Anstieg von Arbeitslosen und zu einer Flut von Menschen in Kurzarbeit geführt haben, brachten eine Vielzahl von Menschen in Existenznot. Am schlimmsten ist offenbar die Gastronomie betroffen. Ein ganzes Heer von Köchen, Kellnern, Gastronomen und Hoteliers sind entweder arbeitslos oder in ihrer Existenz bedroht.

Einem Bericht des „Focus“ zufolge sollen laut Bundesagentur für Arbeit rund eine Million in der Gastronomiebranche von Kurzarbeit betroffen sein. Die tatsächliche Zahl dürfte weitaus höher sein. Wann und ob sie jemals wieder in ihren Beruf zurückkehren können, ist unklar. Viele Jobs in der Gastronomie stehen weiterhin auf der Kippe.

Versicherungen in Bedrängnis – Vorsicht

Wegen der Corona-Lasten sind nun auch viele Versicherungskonzerne in Bedrängnis geraten. Denn die Flut von Arbeitslosen und Kurzarbeitern hat eine Klagewelle gegen Versicherungskonzerne losgetreten. Bei Talanx, einem der führenden deutschen Versicherungskonzerne, ist wegen der Corona-Lasten das Konzernergebnis um über die Hälfte eingebrochen.

Das was Talanx widerfahren ist, könnte allerdings der gesamten Versicherungsbranche blühen. Denn auf viele deutsche Versicherer rollt eine milliardenschwere Klagewelle zu. Spezialisierte Anwälte bemühen sich darum, für ihre Mandanten aus der Gastronomie sowie der Hotel- und Tourismusbranche Geld aus sogenannten Betriebsschließungsversicherungen einzuklagen. Sie soll zahlen, wenn Betriebe unverschuldet dicht machen müssen, die Kosten aber weiterlaufen. Genau das ist durch den Lockdown und die noch immer geltenden Einschränkungen passiert.

Genau da blocken die Versicherer aber ab, denn sie befürchten einen Dammbruch, wenn sie auf die Forderungen eingehen. Stattdessen wollen sie ihren Kunden „Kulanz“-Lösungen anbieten, die 15 Prozent des Schadens abdecken. Die Weigerung der Versicherer, mehr zu zahlen, führt aber zu noch mehr Arbeitslosen und Kurzarbeitern in Gastronomie, Hotel- und Tourismusbranche. Ein Teufelskreis, dessen Spirale immer weiter nach unten führt.

Rein faktisch müssten die Versicherer aber bezahlen. Natürlich könnte das für den ein oder anderen Konzern das Aus bedeuten oder den Konzern selbst in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Nachvollziehbar, dass diese „Kulanzlösungen“ bevorzugen. Doch auch die Klagewelle der Versicherten ist nachvollziehbar, denn wozu hat man eine Versicherung, wenn sie im Versicherungsfall nicht zahlt?

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Von Veritatis

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