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Der russische atomgetriebene Marschflugkörper „Burewestnik“ kann laut dem Chef des britischen Militärnachrichtendienstes (DI), Jim Hockenhull, jahrelang in der Atmosphäre bleiben und ist jederzeit einsatzbereit. Ihm zufolge stellt die Rakete eine direkte Bedrohung für die militärische Infrastruktur Großbritanniens und seiner Verbündeten dar.

Der russische atomgetriebene Marschflugkörper „Burewestnik“ kann laut dem Chef des britischen Militärnachrichtendienstes (DI), Jim Hockenhull, jahrelang in der Atmosphäre bleiben und ist jederzeit einsatzbereit. Ihm zufolge stellt die Rakete eine direkte Bedrohung für die militärische Infrastruktur Großbritanniens und seiner Verbündeten dar.

„Moskau testet einen nuklear angetriebene Unterschall-Marschflugkörper, der eine globale Reichweite hat und es ermöglicht, Angriffe aus unerwarteten Richtungen zu führen”, sagte Hockenhull bei einer Pressekonferenz im Geheimdienstzentrum der Geheimdienst-Allianz Five Eyes (bringt die Geheimdienste der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Kanadas und Australiens zusammen – Anm.d.Red.).

Ihm zufolge ermöglicht der Nuklearantrieb von „Burewestnik“, dass die Rakete nahezu unbegrenzt in der Atmosphäre im Einsatz bleiben und jederzeit einen Angriff führen könne. Der General erwähnte auch die Poseidon-Unterwasserdrohne, die in der Lage sei, Küstenziele und Schiffsgruppen mit einer nuklearen Ladung zu versorgen.

Zusammen würden diese Fähigkeiten den Russen ermöglichen, die zivile und militärische Infrastruktur Großbritanniens und seiner Verbündeten mit einem potenziellen Angriff – sowohl mit konventionellen Sprengstoffen als auch mit Atomwaffen –  zu bedrohen.

Die neusten russischen Waffen

Der russische Präsident hatte im Frühjahr 2018 zum ersten Mal über die neuesten von Russland entwickelten strategischen Waffen gesprochen. In einem Brief an das russische Parlament stellte er einige davon vor – darunter die Hyperschallraketen „Kinschal“, „Awangard“ und „Burewestnik“, den Kampflaser „Pereswet“, die Unterwasserdrohne mit Nuklearantrieb „Poseidon“ sowie die interkontinentale ballistische Rakete „Sarmat“.

In einem Brief von 2019 wandte sich Putin erneut diesem Thema zu. Er betonte, dass die Lasersysteme „Pereswet“ und die mit der ballistischen Rakete „Kinschal“ bestückten Luftkomplexe ihre einzigartigen Parameter bei Militärtests bewiesen hätten. Die abgeschlossenen  Tests der Hyperschallraketen „Awangard“ bezeichnete der Präsident als Durchbruch, der mit dem Start des ersten Sputniks vergleichbar sei.

Er teilte unter anderem mit, dass zurzeit Arbeiten an einem vielversprechenden Flugkörper laufen würden – der Hyperschall-Schiffs-Rakete „Zirkon“, die eine Geschwindigkeit von Mach 9 erreichen könne und sowohl Objekte im Meer als auch an Land erfasse. 

Putin hob hervor, dass die Aufrüstung und Verbesserung der Verteidigungskapazität ein einziges Ziel verfolge – die Gewährleistung der Sicherheit für Russland und seine Bürger.

sm/gs





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Von Veritatis

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