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In den frühen Abendstunden des Dienstag wurde in der Nähe des Asyllagers Vathy auf der Insel Samos ein großes Feuer entfacht. Bevor es die Wohnzelte erreichte, konnte es durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Mehrere Männer wurden wegen Brandstiftung festgenommen. Die Zündler in Politik, Medien und NGOs werden hingegen weiter hetzen.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

„Recht so, zerstört die Camps!“, lautet der skandalöse Titel der deutschen Zeitung Tagesspiegel. Die Zeiten, wo Aufrufe zu Gewalt und Verbrechen rechtsstaatlich geahndet wurden, sind wohl vorbei – beziehungsweise gelten sie nur für eine politische Seite. Die andere hat Narrenfreiheit. Dieser und viele andere Aufrufe dürften auf fruchtbaren Boden gefallen sein. Nach Moria auf Lesbos brannte es nun auch Vathy auf Samos. Nur wenige Stunden zuvor hatten die Behörden wegen zwei Corona-Fällen über das Lager Quarantäne verhängt.

International koordinierte Aktion

Vergangene Woche kam es im großen Asyllager Moria zu vielfachen Brandstiftungen. Die Aktion war wohl international geplant, denn in Deutschland fand zeitgleich großer Aktionismus vor dem Reichstag statt. In Moria soll von geschätzt 13.000 Bewohnern kein einziger verletzt worden sein. Diese verließen mit gepackten Koffern geordnet das Lager, bevor es von einer Gruppe afghanischer Asylwerber abgefackelt wurde.

Brandstifter auf Samos festgenommen

Vergangene Nacht brach in der Nähe des Asyllagers Vathy ein großflächiges Feuer aus. Die Flammen waren nur wenige 100 Meter vom Lager entfernt, in dem rund 4.600 Einwanderungswillige leben. Glücklicherweise konnte die örtliche Feuerwehr den Brand rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Es dürfte weder Verletzte noch beschädigte Wohnzelte geben. Die Polizei meldete die Festnahme mehrerer Männer, denen Brandstiftung vorgeworfen wird. Über ihre Identität und Motive wurden noch keine Informationen veröffentlicht. Griechische Politiker haben sich mehrfach dagegen gewehrt, dass Asylwerber aus den Camps in andere EU-Länder übernommen werden. Dies würde die „Moria-Taktik“ der Brandstiftung zum Erfolg führen, weitere Lager könnten dem Beispiel folgen.

Emotionale Erpressung

Momentan macht alles den Anschein, als solle mit einer koordinierten Aktion ein zweites 2015 heraufbeschworen werden, indem man die EU emotional zur Aufnahme von Immigranten zwingt. Besonders viel Aufsehen erregte ein politisches Statement des deutschen Grünen-Politikers Erik Marquardt, der sich auch für die Aufnahme der Moria-Immigranten stark macht. Kommentatoren werfen ihm vor, sich mit den Brandstiftern gemein zu machen.





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Von Veritatis

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