Hintergrund: Pexels.com, Screenshot: coronadatencheck.com, Jaroslav Belsky

Durch einen entstellenden Artikel im „Standard“ wurde ich auf den Wiener Zahnarzt Jaroslav Belsky aufmerksam, der die Internetseite www.coronadatencheck.com betreibt und in zahlreichen Videos alternative Ansichten zu Corona zur Diskussion stellt. Am Telefon habe ich mit ihm unter anderem darüber gesprochen, was er von dem „Standard“-Text über ihn hält und was ihn als erfolgreichen Zahnarzt dazu bewegt hat in die Öffentlichkeit zu treten. Jaroslav Belsky geht es beim Coronadatencheck um Aufklärungsarbeit, alles andere interessiert ihn nicht, er spricht deshalb mit jedem. Selbiges trifft natürlich auch auf Info-DIREKT und mich zu.

Dieses Interview von Michael Scharfmüller ist im Printmagazin Nr. 32 „Corona-Krise: Eine echte Gefahr für unsere Demokratie!“ erschienen, das Sie jetzt kostenlos zu jedem Abo erhalten.

Info-DIREKT: Was dachten Sie sich, als Sie den „Standard“-Artikel über sich gelesen haben?

Jaroslav Belsky: Er bestätigte ein Muster, von dem ich in verschiedensten Videos immer wieder auch rede: „Wenn Du die Fakten nicht angreifen kannst, dann greife die Person an, das ist einfacher!“ Viel mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen, denn der ganze Artikel, wie er gestaltet ist, zielt darauf ab, mich einfach schlecht darzustellen – und das wird uns bei dieser Krise nicht weiterbringen.

Verschwörungstheorien?

Info-DIREKT: Ein Vorwurf vom „Standard“ ist, Sie würden Verschwörungstheorien verbreiten.

Belsky: Ich verstehe nicht, was eine Verschwörungstheorie sein soll. Wir haben Verschwörungspraktiken. Unsere ganze Wirtschaft, unser ganzes Leben ist eigentlich eine Absprache. Wir haben hunderte Geheimdienste mit tausenden Mitarbeitern, die werden wohl keine Wollsocken stricken. Wir haben eine Welt, in der Absprachen, also „Verschwörungen“, etwas ganz Normales sind. Der Ausdruck „conspiracy theories“ ist von der CIA eingeführt worden, um alternative Meinungen abzuwürgen. Dass man damit nach wie vor arbeitet, bringt uns bei Corona überhaupt nicht weiter. Ich sage immer wieder: Ja, ich kann Fehler machen. Ich bin nur ein „Pappenschlosser“ [umgangssprachlicher Ausdruck für Zahnarzt]. Deshalb veröffentliche ich auch diese Muster und lade jeden dazu ein, wenn er ein anderes Muster erkennt, das zu sagen. Ich habe zu dem Ganzen keine Meinung.

Info-DIREKT: Sie sprechen immer über Muster. Was verstehen Sie darunter?

Belsky: Die Welt folgt beispielsweise dem Muster: Ein paar wenige leben gut, auf Kosten vieler. Einmal nennen wir diese Menschen Clanführer, dann nennen wir sie Monarchen, dann nennen wir sie Diktatoren, dann Politiker. Egal wie Du das benennen willst, immer wieder entwickelt sich eine Hochkultur und dann macht es einen „Crash“. Wenn ich jetzt über die Zukunft der Menschen nachdenke und erkenne dann so ein Muster, dass die Politik nie das Ende einer Hochkultur abwenden konnte, dann ist es vielleicht nicht unvernünftig mal über den Tellerrand zu blicken und sich zu fragen: Gibt es vielleicht auch andere Möglichkeiten, wie wir unser Zusammenleben organisieren können? Stichwort: Schwarmintelligenz. Beim Nachdenken über Muster geht es nicht um Meinungen. Natürlich kann es sein, dass ich durch mein Ego etwas falsch sehe oder beurteile. Genau deshalb teile ich meine Einschätzungen mit anderen Menschen, nur so kann ich der Erkenntnis näherkommen.

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Bill Gates

Info-DIREKT: Als Zahnarzt könnten Sie ein schönes Leben führen. Warum sind Sie jetzt aus der Deckung gekommen?

Belsky: Zum einen, weil ich zwei Menschen habe, die mich Papa nennen. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich ihnen eine Erde hinterlasse, die viel, viel schlechter sein wird als die, die ich vorgefunden habe. Zum anderen ist für mich keine Alternative wie ein Hund gechipt herumzulaufen. Alle Daten laufen nämlich bei Serverbetreibern zusammen. Ich habe selbst einmal ein Computerunternehmen gehabt und ich weiß woran Bill Gates seit Jahrzehnten arbeitet.

Info-DIREKT: Woran arbeitet Bill Gates?

Belsky: Das geht alles in die Richtung Weltregierung, Abschaffung von nationalen Strukturen und da weiß man, wohin das führt. Meine Eltern sind aus einem Land geflohen, wo die Kommissare in Moskau gesessen sind. Dann haben wir die Kommissare in Brüssel sitzen gehabt und jetzt geht es in eine Richtung, da haben wir die Kommissare dann in Kalifornien oder sonst wo sitzen. Das fühlt sich nicht gut an.

Die „Corona-Virus-Veräppelung“

Info-DIREKT: Was hat dann konkret dazu geführt, dass Sie gesagt haben, jetzt äußere ich mich öffentlich dazu?

Belsky: Das war die offizielle Story, wie Corona angefangen hat. Ich habe Mitte Jänner das erste Video „Corona-Virus-Veräppelung“ gemacht. Darin habe ich all die Punkte, die der Mainstream nach Monaten nun zugegeben hat, bereits genannt.

„Das macht keinen Sinn!“

Info-DIREKT: Was sind das für Punkte?

Belsky: Beispielsweise, dass ein Virus nie die Ursache für einen Tod ist. Jetzt ist herausgekommen, dass alle Toten Vorerkrankungen hatten. Dann ist herausgekommen, dass eine Krankheit nie monokausal, sondern polykausal ist, das heißt, dass viele Erreger isoliert werden können. Das war von Anfang an klar! Ich habe das erste Video gemacht, als ich gehört habe, dass ein Ophthalmologe [Anm.: Augenarzt] bei einem 80-jährigen Grippekranken eine PCR veranlasst hat. Das ist bitte so, als wenn ich als Zahnarzt bei einer Frau, die zu mir kommt um sich die Zähne machen zu lassen, einen Vaginalabstrich machen lasse. Das macht keinen Sinn!

Info-DIREKT: Da sind Sie also hellhörig geworden?

Belsky: Ja, natürlich! Das sind Dinge, bei denen sich jeder Arzt denken muss: Moment! Ich habe auch in einem molekularbiologischen Labor gearbeitet. Man hat gesagt, man habe mit der PCR die Todesursache herausgefunden, doch man kann mit einer PCR keine Todesursache feststellen.

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Anruf bei der Zahnärztekammer

Info-DIREKT: Der „Standard“-Journalist soll auch bei der Zahnärztekammer angerufen haben. Zudem hat er aus meiner Sicht mit seinem Artikel mutmaßlich versucht Sie in einem kriminellen Licht darzustellen. Was sagen Sie dazu?

Belsky: Mit der Zahnärztekammer habe ich ein gutes Auskommen, da gab es bisher diesbezüglich keine Probleme. Wieso sollte es auch Probleme geben? Ich bin seit 20 Jahren Zahnarzt. Wir sind in Österreich die größte private Ordination. Ich habe es zu einer der größten Ordinationen vielleicht sogar in Europa geschafft. Wir haben knapp 700 m2 Ordinationsfläche und zigtausende Patienten. Wir versuchen das Zahnleid zu beenden. Was hat diese Expertise damit zu tun, dass ich mich bei Corona vielleicht täusche. Wissen Sie, was ich meine?

Der Umgang mit Meinungsabweichlern

Info-DIREKT: Ich verstehe das völlig. Wenn man im Forum des „Standard“ jedoch die Kommentare liest, ist der Ruf nach einem Berufsverbot für Meinungsabweichler jedoch schon sehr laut.

Belsky: Das kann man ja auch thematisieren: Angenommen, ich habe mich mit meinen Aussagen getäuscht, dann sind 20 Jahre berufliche Arbeit weg und ich ausgeschaltet. Was ist denn das dann für eine Demokratie? Würde diese Vorgehensweise dann nicht dafür sprechen, dass es gar nicht um das Virus geht? Angenommen, ich hätte mich getäuscht und es werden noch viele Leute an Corona sterben. Wie kann so eine Aussage 20 Jahre tagtägliche Arbeit auslöschen? Leute, wenn Ihr mich deswegen aus der Zahnarztkammer ausschließen möchtet, dann hinterfragt Euren Frust, den Ihr aufgestaut habt. Wenn Ihr diesen Frust hinterfragt, werden wir sehr schnell bei der Politik landen. Das Problem, das wir haben, ist, dass die Politik die Menschen über die letzten Jahrzehnte ausgesaugt hat. Die Menschen sind leer. Aber sie haben nicht den Mut sich gegen den Stärkeren zu wenden, sondern sie kanalisieren ihre Wut zum Beispiel gegen einen Schwächeren, im dem Fall den Belsky, der vielleicht einen Blödsinn gesagt hat, vielleicht aber auch nicht.

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Erkenntnis statt Emotion

Info-DIREKT: Ist Ihnen noch etwas wichtig zu sagen?

Belsky: Ja, dass wir mit diesem klassischen Konzept der Spaltung Schluss machen: Der Jud – der Nicht-Jud, der Moslem – der Nicht-Moslem, der Co2-Leugner – der Co2-Nichtleugner, jetzt sind wir beim Corona-Leugner – dem Corona-Nichtleugner. Das muss ein Ende haben. Wir müssen zu einer Gesellschaft hin, wo wir der Erkenntnis und nicht der Emotion folgen! Dazu lade ich jeden ein. Deshalb mache ich diese Videos, deshalb betreibe ich diesen Corona-Datencheck, damit wir miteinander reden.

Info-DIREKT: Das ist ein schönes Schlusswort. Herr Belsky, ich danke Ihnen für das Gespräch!

Belsky: Ich sage danke! 

 

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Von Veritatis

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