Die Corona-Pandemie und die fortlaufende Diskussion über einen zweiten Lockdown sowie über weitere Einschränkungen verdrängt, dass derzeit das Bargeld erneut im Fokus steht. Immer wieder tauchen Artikel, Beiträge o.ä. auf, in denen davor gewarnt wird, dass Bargeld Schmierinfektionen möglich mache. Die Tendenz scheint recht eindeutig: Kreditkarten oder andere elektronische Zahlungssysteme seien „gut“, Bargeld sei in dem Sinne gefährlich und „Gold“ sei keine sichere Anlage. Die Kampagnen, so Kritiker, laufen genauso, wie es vorhersehrbar war.

Goldkauf anonym nicht mehr möglich

Wer Gold kaufen möchte, kann ab 1 Unze (übliche Münzgröße) schon heute nicht mehr anonym kaufen. Nur bis zu 2.000 Euro sind anonyme Käufe seit Anfang 2020 noch möglich – also hinterlassen Käufer in aller Regel beim Händler inzwischen ihre Adresse. Dies soll den Goldkauf unattraktiver werden lassen.

Tatsächlich aber berichteten Händler auch in den vergangenen Wochen von einem „Run“ auf das gelbe Edelmetall. Gold also ist noch beliebt – Bargeld aber wird inzwischen unbeliebter. Gewollt.

In Italien, so der jüngste Beschluss, wird es ab 2022 nicht mehr möglich sein, Geschäfte im Umfang von mehr als 1.000 Euro bar abzuwickeln. Andere Länder, so vermuten Beobachter, werden folgen. Dies hatte der Internationale Währungsfonds IWF in einem Beitrag vor Jahren bereits ähnlich gefordert und prognostiziert.

Worum geht es? Ein Erklärungsversuch sind die enormen Schulden, die sich jetzt innerhalb der EU und in den einzelnen Ländern türmen. Die Schulden werden nicht mehr aus den Staatskassen zurückgeführt werden können. Die Verschuldungsquote liegt bei mehr als 90 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes – und dies gilt als Schmerzgrenze.

Eine der Möglichkeiten, Schulden schnell loszuwerden, wird eine Währungsreform sein. Altes Geld – altes Geldvermögen also auch – wird durch Neuberechnung frei in eine neue Währung konvertiert. Dies wäre wesentlich einfacher, wenn es kein irgendwo gelagertes Bargeld mehr gäbe. Schützen Sie sich. 

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Von Veritatis

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