Bosnien: 12.000 illegale Migranten in Bihac wollen nach Mitteleuropa

Durch die Coronavirus-Pandemie und die Lage auf der griechischen Insel Lesbos überlagert, braut sich im Hintergrund in der nordwestlichen Region Bosniens, Una-Sana, eine „kritische Masse“ illegaler Migranten zusammen. Sie kennen nur ein Ziel – den Durchbruch über Kroatien und Slowenien nach Mitteleuropa, sprich Österreich und Deutschland als ihre „gelobten Länder“, wo sie auf Sozialleistungen und Arbeitsplätze hoffen.

Aktuell sind derzeit allein in Una-Sana rund 12.000 illegale Migranten gestrandet. Es handelt sich vor allem um Syrier, Afghanen und Pakistani, die hier auf ihren illegalen Transfer nach Norden warten. Das bisher mit der Aufnahme von Migranten beauftrage Lager Bira bei Bihac wurde am 7. September geschlossen. Viele Illegale lagern deshalb in verlassenen Gebäuden oder in den Wäldern in Zeltlagern.

Kroatischer Grenzschutz seit 2019 stark aufgerüstet

Bis zum Ende des Vorjahres gelang es Gruppen illegaler Migranten mit Unterstützung von Schleppern immer wieder, über die nahe Grenze nach Kroatien und damit in die Europäische Union einzusickern. Deshalb hat der kroatische Grenzschutz in den letzten Jahren massiv aufgerüstet und erwartet jene bereits, die unerlaubt ins Land eindringen wollen. Sie werden von den Grenzschützern umgehend wieder nach Bosnien zurückgeschickt.

Die International Organisation for Migration (IOM) versucht nun, weitere „alternative“ Lager  in Bosnien und Herzegowina aufzubauen, um dort illegale Migranten, die aus der Türkei über Griechenland nach Bosnien kommen, einzuquartieren.

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Von Veritatis

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