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Laut einer am Freitag aktualisierten Sanktionsliste des britischen Finanzministeriums hat die Behörde weitere zwei russische Bürger und vier Unternehmen, die mit dem Bau der Krimbrücke in Verbindung gebracht werden, ins Verzeichnis aufgenommen. Damit ist Großbritannien Brüssel gefolgt, das zuvor die gleiche Entscheidung getroffen hat.    

Die Finanzsanktionen gegen diese Personen und Firmen seien auf die „Verletzung der Souveränität der Ukraine“ zurückzuführen, hieß es. 

Demnach sind auf die Sanktionsliste Alexander Ganow, der Generaldirektor von OAO „Grand Service Express“, und Leonid Ryshenkin, stellvertretender Leiter von OOO „Strojgasmontash“, gesetzt worden.

Zu den von den Strafmaßnahmen betroffenen Unternehmen gehören das Staatsunternehmen FGUP die „Krimer Eisenbahn“ (KShD), ZAO „Lenpromtransproekt“, AO die „Direktion für Eisenbahnbau Berkakit-Tommot-Jakutsk“ und OOO „Krimer erster Versicherer“. Alle Firmen seien an der Planung, dem Bau oder dem Betrieb der Krimbrücke beteiligt gewesen, hieß es.

Zuvor hat die Europäische Union (EU) die erwähnten Personen und Unternehmen in die ukrainebezogene Sanktionsliste aufgenommen.

Krim als Teil Russlands

Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.

Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.

Die russische Führung hat wiederholt erklärt, dass die Krim-Bewohner auf demokratischem Wege und in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der UN-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland stimmten. Laut dem russischen Staatschef Wladimir Putin ist die Krim-Frage „endgültig geklärt“.

pd/mt/sna

 





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Von Veritatis

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