Die Meinung in den Mainstream-Medien zur Corona-Phase scheint wirtschaftslastiger zu werden. Aktuell meldet sich die „Welt“ zu Wort und spricht davon, dass die Einkommensverluste bei vielen „Deutschen“ – gemeint wohl Haushalte in Deutschland – teils um über 50 % sinken.

Vier von zehn Haushalten hätten nach einer Umfrage der „Creditreform“ – aufgegriffen vom „Spiegel“ – angegeben, sie hätten weniger finanzielle Mittel als vor dem Ausbruch der Pandemie. 20 % würden Einkommensverluste von 30 % bis 50 % beklagen.

8 % haben über die Hälfte verloren

Mehr als die Hälfte haben immerhin 8 % verloren. Dies dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten noch verschärfen. Die Zahl der Kurzarbeiter und der wahrscheinlichen Insolvenzfälle hat sich immer noch nicht dramatisch verändert bzw. verbessert. 28 % der Befragten befürchten offenbar, demnächst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten und sogar Schulden aufnehmen zu müssen.

11 % der befragten Haushalten haben das gesetzliche Angebot angenommen, die Ratenzahlungen etwa für Darlehen beim Autokauf oder beim Immobilienverkauf bzw. für Konsumentenkredite zu stunden.

Das Fazit der Schuldnerberater: „Sollten die Menschen langfristig auf Teile ihres Einkommens verzichten müssen, rechnen wir mit einem starken Anstieg der überschuldeten Verbraucher“. Immerhin: Aktuell sind die Befragten offenbar vorsichtiger dabei, Schulden aufzunehmen. 2016 noch waren 24 % der Meinung, keine Schulden aufnehmen zu wollen, 2020 sind es nun 35 %.

Dies wiederum könnte auch in den kommenden Monaten die Wirtschaftskrise verstärken. Niedrige Zinsen sind vor allem ein Impuls für Haushalte und Unternehmen, Darlehen aufzunehmen. Wenn die Zurückhaltung bei den Nachfragern zunimmt und gleichzeitig die Banken vorsichtiger werden, dürften die Probleme massiv zunehmen. Dies ist offensichtlich in den Schätzungen zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland noch nicht eingepreist. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Von Veritatis

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