Die Corona-Krise erfordert Geld – viel Geld. Die EZB (Europäische Zentralbank) scheint dieses Geld noch weiter als bislang drucken zu wollen. Dies jedoch wird nur solange ohne massive Währungsverluste funktionieren, wie das Vertrauen in den Euro noch relativ stark bleibt. Sobald die zunehmende Geldschwemme zu Misstrauen führt, wird es problematisch für den Euro. Daher plant die EZB relativ offen, einen „digitalen Euro“ einzuführen. Der „digitale Euro“ soll als Wortschöpfung an die Kryptowährungen erinnern, die recht erfolgreich sind.

Doch Kritiker vermuten, hier ginge es eher um die Abschaffung des Bargelds.

Es geht u.a. um Kontrolle

„Hat die EZB vor, ein digitales Euro-Geldsystem einzuführen, das Bargeld abzuschaffen und die Bevölkerung so endgültig kontrollier- und disziplinierbar zu machen?

(…) Christine Lagarde teilte mit, dass „die Menschen in Europa bezahlen und sparen und immer häufiger auf elektronischem Weg investieren. Es sei die Aufgabe der EZB, das Vertrauen in den Euro zu sichern. Deshalb müsse die EZB dafür sorgen, dass der Euro für das digitale Zeitalter gerüstet sei“, so Lagarde. „Wir sollten darauf vorbereitet sein, einen digitalen Euro einzuführen, sollte dies erforderlich werden.“

Der digitale Euro würde ebenfalls unter der Aufsicht der EZB, der Europäischen Zentralbank, stehen. Digitale Währungen funktionieren auf Basis einer sogenannten Blockchain – also über eine Kette von Datenblöcken, die sich mit jeder Transaktion ausbaut. Ein solcher digitaler Euro würde für Online-Geschäfte verfügbar sein. Lagarde sagte, ein digitaler Euro könne von der breiten Bevölkerung genutzt werden – genauso wie Bargeld, eben nur in digitaler Form.

Mit der Einführung eines digitalen Euros könnte die EZB versuchen, das Euro-Finanzsystem vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren. Zwar kann das auf Dauer mit den altbewährten Methoden nicht gelingen, könnte aber den Euro noch für eine Weile am Leben erhalten. Der Preis dafür wäre allerdings sehr hoch: Der Plan sieht vor, dass jeder Bürger nur noch ein einziges, digitales Konto bei der Zentralbank hat und sämtliche Finanztransaktionen darüber vornimmt. Bei gleichzeitiger Abschaffung des Bargeldes würde es damit allen unmöglich, sich der vollständigen Kontrolle von Staat und Behörden zu entziehen. Das letzte bisschen Freiheit und Anonymität wäre dann auch dahin.

Vermutlich steckt die Finanzelite bereits mitten in der Umsetzung. Ein mögliches Indiz könnte der vorsätzlich verhängte Lockdown sein, welcher – sollten sich keine anderen gravierenden Änderungen im Weltfinanzsystem ergeben – den endgültigen Crash am Finanzmarkt einläuten könnte.

Die Coronakrise hat der EZB einen weiteren höchst willkommenen Grund geliefert, Milliarden Euro aus dem Nichts zu drucken und in das System zu pumpen. Damit hat man dem System aber nur eine weitere, aber endliche Atempause verschafft. Die Corona-Maßnahmen haben schon jetzt zu den höchsten Ständen bei der Verschuldung und der Arbeitslosigkeit geführt. Sollten weitere Zinssenkungen in den Minusbereich erfolgen, wird auch das Bankensystem von innen heraus zerstört.

Laut EZB ist der Digital-Euro als Ergänzung zum Bargeld gedacht. LWie lange das noch so bleiben wird, ist fraglich, denn bereits in Schweden spielt Bargeld so gut wie keine Rolle mehr und auch in Ländern wie Finnland und Irland ist bargeldloses Bezahlen beliebt. Die Enteignung – beim Bargeld – kommt. Bereiten Sie sich vor.

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Von Veritatis

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