In Deutschland wird inzwischen schon mit dem zweiten Lockdown gedroht. Der erste sogenannte Lockdown im Frühjahr war kein Lockdown, sondern lediglich ein Lockdown bestimmter Geschäftsbereiche. Nun soll die zweite Corona-Welle weitere Maßnahmen erfordern. Bayerns Ministerpräsident Söder warnte bereits davor, am Ende könne ein Lockdown stehen – bzw. er warnte davor, diesen Lockdown herauszufordern, indem zu wenig gemacht würde.

Ist dies eine leere Drohung? Wohl kaum. Denn die wichtige, mächtige kreditgebende Organisation IWF forderte bereits vor Wochen einen Lockdown. Darauf können sich die Regierungen im Zweifel beziehen.

Lockdown gefordert

„Der IWF ist nach einem Bericht der „Welt“ der Ansicht, dass ein erneuter Lockdown das „beste Mittel“ im „Kampf gegen das Coronavirus“ und ein Lockdown deshalb „alternativlos“ sei.

In einer (…) vom IWF veröffentlichten Studie kommt dieser nun zu dem Schluss, dass es „zwar richtig sei, dass Geschäftsschließungen und Ausgangssperren maßgeblich zu den Rezessionen vieler Staaten beigetragen hätten“. „Das bedeute aber im Umkehrschluss nicht, dass es ohne Lockdowns wirtschaftlich besser gelaufen wäre oder eine Aufhebung der Beschränkungen die Lage ökonomisch verbessert hätte.“ Der IWF bestreitet also, dass die Aufhebung von Lockdowns die wirtschaftliche Lage verbessert.

Dass Bürger nach Ausbruch der Pandemie verzichtet hätten, in Restaurants, Theater oder Modegeschäfte zu gehen, hätte nur zum Teil mit staatlichen Beschränkungen zu tun. Die Leute seien zuhause geblieben, weil sie Angst gehabt hätten, sich zu infizieren, so die Einschätzung der IWF-Studie. Verbraucher hätten „freiwillig“ darauf verzichtet, in Gaststätten zu gehen und dies sei aus „Sicht von Fachleuten ein klarer Beleg dafür, dass eine Lockerung von Lockdowns nicht die gewünschten ökonomischen Effekte bringe“, solange die Infektionsgefahr zu hoch sei. Strenge, zeitlich eng befristete Lockdowns würden mehr bewirken, als milde, langwierige Maßnahmen, so die „Experten“ der IWF-Studie.

(…) In Schweden indes gab es keinen Lockdown, dort fand das Leben praktisch fast vollkommen normal statt. Stattdessen setzte man auf das selbstverantwortliche Verhalten der Bevölkerung und Abstandsregelungen. Die Sterberaten durch das Coronavirus waren in Schweden im Verhältnis zur Zahl der Bevölkerung nur unwesentlich höher als bei uns in Deutschland. Insgesamt starben dort den Angaben zufolge rund 5.800 Menschen an oder mit Corona. Während in Deutschland von neuen Hotspots die Rede ist und ganze Großstädte Ausgangssperren und Maskenpflicht im Freien verhängen, findet in Schweden wieder ein ganz normales Leben statt – ganz ohne Abstandsregeln und ohne Maskenpflicht.“ Wäre dies jetzt auch eine Alternative? Lesen Sie hier mehr. 

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Von Veritatis

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