Der Umgang mit der Corona-Pandemie unterscheidet sich in den verschiedenen Ländern Europas erheblich. Deutschland ist nach Meinung von Beobachtern mit einem Lockdown I und Maßnahmen, die bis heute reichen, einen recht rigiden Weg gegangen. Das lässt sich auch an den Schäden ablesen: So sollen 50 % der Gastronomie praktisch insolvent sein oder davor stehen. Nun überrascht mitten in die nächsten herben Beschlüsse der inzwischen selbst mit dem Corona-Virus infizierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit einer Aussage….

Schweden: Relativ liberal

Das Land Schweden war recht liberal mit der Pandemie und möglichen Einschränkungen umgegangen. Zahlreiche Betriebe der Gastronomie und Hotellerie etwa waren durchgehend geöffnet. Veranstaltungen hingegen mit mehr als 50 Teilnehmern hingegen durften nicht stattfinden.

Die schwedische Politik galt insbesondere hiesigen Medien als zu liberal und lasch. Die Pandemie, so hieß es eine längere Zeit lang, würde deutlich mehr Opfer, auch Todesopfer gefordert haben als in Deutschland. Nun meinte Spahn kürzlich auf der Plattform „Jodel“: „Schweden hat jedenfalls einen ganz eigenen Weg gewählt – auch mit vielen Risiken gerade für die Älteren. Mit am Anfang jedenfalls auch hohen Todesfallzahlen bei Pflegebedürftigen, bei den ganz besonders Älteren. Aber die Wahrheit ist auch: Wir in Deutschland sind ja eher den schwedischen als den spanischen Weg gegangen.“

Die Einschränkungen in Deutschland seien etwa kaum zu vergleichen mit Spanien. Dort war das Militär auf der Straße. Wir setzen auf „Eigenverantwortung“, so der Gesundheitsminister praktisch am Vorabend rigiderer Vorschriften, die nun in einigen Kreisen getroffen werden. Der Widerspruch zum Eindruck zahlreicher Menschen, deren Unternehmen nicht mehr oder nur noch rudimentär existiert, könnte kaum größer sein – oder? Hier lesen Sie etwas zum schwedischen Weg und den Ergebnissen…

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Von Veritatis

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