„Eine Zensur findet nicht statt“. So steht es im Grundgesetz. Was hilft es aber, wenn der Staat zwar nicht selbst unliebsame Inhalte unterdrückt, sich die Zensur jedoch durch die Hintertür ins Haus der Demokratie schleicht? Statt der Zensurbehörde erledigen diese Arbeit jetzt große Informationskonzerne, die die Vorteile von Privatunternehmen („Hausrecht“) mit denen mächtiger, fast allumfassender Sendeanstalten vereinen. Wer bei den „Großen“ nicht vorkommt, hat fast keine Möglichkeit mehr, auf seine Anliegen aufmerksam zu machen. Diese neue Macht ist jedoch weder demokratisch verliehen noch öffentlich kontrollierbar. Der Staat hat diese gewaltige Chance politischer Einflussnahme längst für sich entdeckt. Beweisbar ist es derzeit nicht, dass mit KenFM ein unliebsamer Gegner neutralisiert werden sollte; es überrascht jedoch nicht, dass ausgerechnet das größte „alternative“ Medium des deutschsprachigen Raums, KenFM, jetzt ganz von YouTube verschwunden ist. Dazu gab Ken Jebsen dem Rubikon ein Interview.



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Von Veritatis

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