Corona-Verschärfungen aus der Luft gegriffen: Keine Überlastung bei Intensivbetten

Die Bundesregierung hat drastische Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Begründet wird dies mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen. Und das, obwohl bekannt ist, dass die große Mehrheit der Infizierten vom Coronavirus gar nichts spürt. Einige entwickeln grippeähnliche Symptome, doch nur die allerwenigsten erleiden einen schweren Verlauf der Krankheit.

Nur 0,002 Prozent schwer Corona erkrankt

Diese benötigen eine intensivmedizinische Behandlung. Laut dem Intensivregister der „Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (DIVI) sind davon aktuell 1.809 Covid-19-Patienten betroffen, 906 von diesen werden beatmet. Das entspricht bei der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland von insgesamt 83,02 Millionen einem Anteil von 0,002 Prozent, die schwer an Covid-19 erkrankt sind.

Laut DIVI-Intensivregister gibt es aktuell rund 7.568 freie Intensivbetten in deutschen Kliniken, hinzu kommt eine Notfallreserve von fast 13.000 Betten, die innerhalb einer Woche bereitgestellt werden könnten.

Lesen die Politiker keine Statistiken?

Vergleicht man die Zeitreihen, werden die Regierungsmaßnahmen und Freiheitseinschränkungen noch unverständlicher: Seit Anfang August bewegt sich die Belegungssituation intensivmedizinischer Bereiche aller Krankenhaus-Standorte am gleichen Niveau, nämlich bei etwas mehr als 1.600. Auch die Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter Corona-Fälle an der Anzahl belegter Intensivbetten verläuft seit Juli annährend konstant.

Aus den Zahlen ist zu erkennen: Es gibt keine Überlastung des Gesundheitssystems, keine Veränderung der Auslastung der Intensivstationen, also überhaupt keine erkennbare Auswirkung von Corona. „Lesen die Politiker keine Zahlen?“

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Von Veritatis

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