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Noch immer steht bei den US-Wahlen kein Sieger fest und die sich hinziehende Auszählung spannt ein ganzes Land auf die Folter. Einige fallen sogar beim Lesen der Zwischenergebnisse von der Treppe – wie neulich die US-Schauspielerin Rose McGowan, bekannt für ihre Rolle in der Fernsehserie „Charmed“ und ihren Einsatz in der MeToo-Bewegung.

Die Folge des Sturzes – ein gebrochener Arm. Das gab die Schauspielerin auf Instagram bekannt. „Ergebnisse der US-Wahl auf der Treppe lesen – bedeutet Knochenbruch“, schreibt McGowan zu einem Instragram-Foto, auf dem sie auf einer Behandlungsliege mit Gips am linken Unterarm zu sehen ist.

Sie habe sich in Mexiko helfen lassen – das habe sie 250 Dollar gekostet. In einem Krankenhaus in Kalifornien hätte sie ungefähr 10.000 Dollar für die gleiche Behandlung gezahlt. „Die USA sind nicht das Land der Freien, sondern das Land der finanziell Überforderten“, schlussfolgerte sie.

Biden hat die Nase vorn

Joe Biden ist nach vorläufigen Angaben auf der Siegerstraße: Die tagelange Auszählung der Stimmen der US-Präsidentschaftswahl brachte am Freitag den demokratischen Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump ein großes Stück nach vorn. Biden lag in vier von fünf noch umkämpften Bundesstaaten in Führung. Biden überholte Präsident Trump in Pennsylvania und Georgia. Trump machte dagegen deutlich, dass er sich mit einer Niederlage keinesfalls abfinden wolle, und stellte sich wiederholt als Opfer von Wahlbetrug dar. Er kündigte zudem an, gegen die Wahlergebnisse in einigen US-Staaten gerichtlich vorzugehen.

Sollte Biden den Bundesstaat Pennsylvania mit seinen 20 Wahlleuten gewinnen, hätte er die Mehrheit von 270 Wahlleuten bereits sicher. Nach den bereits feststehenden Entscheidungen verfügt der ehemalige Vizepräsident unter Barack Obama bislang über mindestens 253 Stimmen. Auch in Georgia, Arizona und Nevada lag er vorn.

Dagegen sah es für Trump in North Carolina und Alaska gut aus – was ihm allerdings nicht reichen würde. Der Präsident wird in den USA nicht direkt gewählt, sondern von einer Wahlversammlung (Electoral College) im Dezember. Die Amtseinführung soll am 20. Januar 2021 stattfinden. 

mka/gs





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Von Veritatis

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