Die Insolvenzwelle durch die maßnahmenbedingte Corona-Wirtschaftskrise ist bis dato verschoben worden. Die „Bild“ berichtet nun, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) sich „auf den Ernstfall vor“bereite. Das heißt, die Agentur bereitet sich für den Fall vor, dass es zu einer Pleitewelle kommt. Hintergrund ist die künftige wieder eingesetzte Meldepflicht im Fall von Insolvenzen.

Insolvenzen kommen

Die Agentur qualifiziere aktuell 250 Mitarbeiter zusätzlich „für den Fall, dass es zu einer größeren Pleitewelle käme“, heißt es konkret. Für das kommende Jahr 2021 plant die Agentur für Arbeit 1,6 Milliarden Euro zusätzlich als Insolvenzgeld ein. 2020 sind es diesen Angabe zufolge lediglich 950 Millionen Euro gewesen.

Schon jetzt aber – 2020 – habe die Agentur 350 Millionen Euro mehr Insolvenzgeld entrichten müssen als noch im Jahr 2019. Es bleibe abzuwarten, was passiert, wenn und da die Pflicht zur Meldung von Insolvenzen wieder einsetzt.

Dabei gelten folgende Regelungen: Zahlungsunfähige Unternehmen müssen die Insolvenz seit dem 1. Oktober wieder direkt melden. Überschuldete Unternehmen, die noch zahlen können, dürfen nach der Reform des Insolvenzrechts die Meldung noch bis zum 31. Dezember aussetzen.

Das bedeutet mit hoher Sicherheit allerdings auch, dass es noch keine massive Steigerung der Insolvenzen geben wird. Noch immer zahlt der Staat Gelder wie das Kurzarbeitergeld aus, nachdem der Bezugszeitraum verlängert worden ist. Überbrückungshilfen helfen Unternehmen in zahlreichen Fällen gleichfalls, das Jahr zumindest noch hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit zu bewältigen. Insofern droht die größere Welle erst im kommenden Jahr.

Die GroKo dürfte sich diese Situation zumindest nicht ungern geschaffen haben. Im kommenden Jahr 2021 finden die nächsten Bundestagswahlen statt. Anders als in den USA wird das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der „Maßnahmen“ dank der staatlichen Maßnahmen noch verschleiert. Wir entschleiern. Sehen Sie selbst hier nach.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de



Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar