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https://de.sputniknews.com/politik/20201109328375905-shell-geht-gegen-polens-forderungen-gerichtlich-vor/

Das britisch-niederländische Unternehmen Shell hat nach Angaben seines Pressedienstes gegen das Urteil der polnischen Antimonopolbehörde UOKiK im Zusammenhang mit der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 Berufung eingelegt.

„Wir haben das Urteil von UOKiK geprüft, sind damit nicht einverstanden und haben am 5. November im Rahmen rechtlicher Verfahren Berufung eingelegt“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes.

Die polnische Behörde für Wettbewerb und Verbraucherschutz UOKiK hatte Anfang Oktober eine Geldstrafe in Höhe von rund 7,6 Milliarden US-Dollar (rund 6,5 Milliarden Euro) gegen Gazprom im Zusammenhang mit dem Bau von Nord Stream 2 verhängt. Die europäischen Projektpartner (Engie Energy, Uniper, OMV, Shell und Wintershall) wurden wiederum mit einer Geldstrafe von insgesamt 61 Millionen US-Dollar belegt. UOKiK betonte weiter, dass die Projektpartner verpflichtet seien, die Finanzierungsvereinbarungen für den Bau der Gaspipeline innerhalb von 30 Tagen zu kündigen.

ekn/sna/gs





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Von Veritatis

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