Video-Gespräch vom 23. November 2020

Ivan Rodionov, Leiter Unternehmensentwicklung und Kommunikation von RT Deutsch, und Albrecht Müller gehen der Frage nach: Sind Deutschland und die Russische Föderation noch “gute Nachbarn” im Sinne der Entspannungspolitik? Wie kam es zur jetzigen Situation? Welche Auswege gibt es?

Rodionov meint, es habe spätestens durch den “Fall Nawalny” einen Bruch und eine “Ernüchterung” gegeben.
Müller erkennt eine gewisse “Naivität” der russischen Regierung gegenüber der Regierung Merkel und den Interessen und den Methoden des “Westens”. Spätestens beim Fall Nawalny sei sichtbar geworden, wie im Westen gearbeitet wird.

Ivan Rodionov verwies auf die lange Geschichte des Bildes von den Russen. Das medial vermittelte Bild über Russen sei seit dem Kaiserreich “fremd, gefährlich und aggressiv”.
Ein ähnliches Zerrbild, nun mit dem “Autokraten Putin”, werde tagein tagaus vermittelt.

Gibt es Auswege?
Grassroots, Verständigung auf der Ebene der Bevölkerung
Tourismus stärken. Dazu sei es vor allem wichtig, die Visapflicht abzuschaffen. Die russische Seite habe das gewollt. Das Vorhaben stagniert.

  • Ivan Rodionov
    Unternehmensentwicklung und Kommunikation RT Deutsch
  • Albrecht Müller
    Herausgeber der NachDenkSeiten.de; ehem. Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt



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Von Veritatis

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