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US-Truppen haben in der vergangenen Woche zwei mobile Raketenwerfer vom Typ HIMARS vom Luftstützpunkt Ramstein AB in Deutschland nach Rumänien verlegt. Ziel waren Schießübungen an der Schwarzmeerküste. Die ganze Operation soll laut der US-Zeitschrift „Forbes“ nur einige Stunden in Anspruch genommen haben.

Die Übungen fanden am 19. November statt. Wie das Portal DVIDS berichtete, wurden die HIMARS-Systeme nach mehreren Raketenabschüssen über dem Schwarzen Meer mit C-130 Hercules-Flugzeugen zurück auf die deutsche Luftwaffenbasis gebracht.

Laut dem Autor des Artikels in „Forbes“, stellte dieses Manöver eine „Botschaft an Moskau“ dar. Es soll die „Wiederherstellung der Langstrecken-Feuerkraft” der amerikanischen Armee gezeigt haben. Dem Magazin zufolge war das gemeinsame rumänisch-amerikanische Manöver als eine „Raketenüberraschung“ für die russischen Truppen auf der Krim gedacht.

Im Grunde sei diese Übung ein Wendepunkt für das amerikanische Militär, so das Blatt, da das Pentagon seine Raketenwerfer in Europa seit Jahrzehnten nirgendwohin mehr verlegt habe. Das letzte Mal sei im Jahr 2006 gewesen, als die Aufmerksamkeit der US-Armee dem Irak und Afghanistan gegolten habe.

Keine Überraschung

Der Abgeordnete der russischen Staatsduma von der Krim, Ruslan Balbek, hat jedoch gesagt, die Abschüsse seien für Russland keine Überraschung gewesen.

Flöge ein Geschoss in Richtung Krim, nehme das russische Militär es sofort in Begleitung, so Balbek,

„Wenn es sich unseren Hoheitsgewässern nähert, wird ein Abfangkommando erteilt. Wenn das Vorgehen bezüglich der Halbinsel von unserem Militärkommando als Aggression anerkannt wird, gilt das Prinzip des Gegenschlags“, unterstrich der Abgeordnete.

Ihm zufolge hat der Krieg in Syrien gezeigt, dass die russischen Luftverteidigungssysteme in der Lage seien, sowohl Kurzstrecken- als auch Langstreckenraketen erfolgreich abzuwehren.

„Beispielloser Sieg”

Der Chefredakteur des russischen Magazins „Nationalnaja Oborona“, Igor Korotschenko, bezeichnete seinerseits die Abschüsse als eine „routinemäßige taktische Episode“, die die US-Medien bis zum militärischen Erfolg aufblähten.

„Die mythischen militärischen Errungenschaften der amerikanischen Streitkräfte folgen aus dem Engagement westlicher Journalisten, die diese Episode bis zum ‚beispiellosen Sieg‘ aufblähten. Sie sind zudem den Realitäten auf dem Kriegsschauplatz fremd“, so der Experte.

Korotchenko betonte, dass das Kampfpotential der Angriffs- und Verteidigungswaffen die Sicherheit Russlands zuverlässig gewährleiste.

sm/gs

 





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Von Veritatis

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