Leserbriefe, zusammengestellt von Christian Reimann

1. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

nein, meinen Sohn geb´ ich nicht.

Schon zu Zeiten der Krise um die Krim war Kriegsgeschrei im Westen zu hören. Damals hatte ich mich an die NDS gewandt um den Titel von Reinhard Mey in den Videohinweis aufzunehmen. Hat damals nicht geklappt. Umso mehr freue ich mich, daß das neu aufgenommene Lied binnen zwei Tagen mehr als 1,3 Millionen Mal aufgerufen wurde. Sicherlich auch auf Grund Ihres Hinweises in den NDS.

Meine Gedanken sind jedoch bei den jungen Männern, die im Glauben, der Wehrdienst sie ja nicht mehr relevant, sich nicht um die Tatsache kümmern, daß dieser nur ausgesetzt ist. Sämtliche rechtlichen Rahmenbedingungen existieren weiter.

Deshalb rege ich an, die Diskussion darauf zu richten, daß auch heute noch vom Recht der Kriegsdienstverweigerung Gebrauch gemacht werden muß, um nicht im Falle eines Falles, der nach der Rede der Deutschen Verteidigungsministerin AKK nicht soooo weit hergeholt ist, sich über Nacht wieder in den Kasernen zu finden. Eine Verweigerung zum Zeitpunkt steigender politischer Spannungen kann auch ein Signal an die Politikelite sein, daß man mit deren Führung nicht einverstanden ist.

Es tut Not, die jungen Menschen aufzuklären, welche Rechte sie haben, denn wie Reinhard Mey in einem andern Lied singt: Freiheit die man nicht nutzt wird abgenutzt. Vielleicht können Sie und die Redaktion der NDS die notwendige Information abdrucken die Mann braucht um nicht morgen wieder mit der Waffe in der Hand in Richtung aufgehender Sonne marschieren zu müssen, sondern es genießen zu dürfen auch selbst einmal mit seinem Sohn auf dem Schoß das Abendrot zu bewundern.

Liebe Grüße von einem Mann der seinen Sohn liebt
Markus Nahms

2. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

die Nachdenkseiten sind für mich inzwischen Informationsmedium Nr. 1. Danke für Ihre Arbeit und die Ihrer Kollegen, sie ist wichtig und wird es immer mehr!

Sehr gut und verdienstvoll, die Initiative von Reinhardt Mey, aber das reicht mir nicht. Schaue ich mir meine nähere Umgebung an, ich selbst und die anderen, Väter und Söhne, alles Kriegsdienstverweigerer. Aber wer schützt uns vor den Unpolitikern, die Kriegspolitik voran treiben? Die unseligen 3 Frauen der CDU haben sie genannt. Es kommen dazu Heiko Maas, Steinmeier und, nicht zu vergessen, die Russlandhasser, die bei den Grünen den Ton angeben. Die treiben Deutschland in einen Krieg, den das Land nicht überleben wird. Mit dieser Politik muss Schluss sein, sie ist mörderisch.

Und nicht nur mörderisch für Deutschland. Nach 6 Millionen ermordeten europäischen Juden ist in Deutschland Antisemitismus, Gott sei Dank und zu Recht, ein NoGo. Und nach 27 Millionen ermordeten Sowjetbürgern gilt das genau so für das Verhältnis zu Russland. Das kann nur gute Nachbarschaft bedeuten. Insbesondere, da Russland nach dem Ende des kalten Kriegs mehrfach die Hand ausgestreckt hat. Geschichtsvergessenheit, Unverschämtheit und kriminelle Energie, das treibt die Menschen an, die meinen im Verhältnis zu Russland etwas anderes anstreben zu müssen als Verständigung.

Nicht zu vergessen das enorme wirtschaftliche und wissenschaftliche Potential einer Kooperation mit Russland, das die USA mit aller Macht hintertreiben.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Rolf Henze

3. Leserbrief

Guten Tag

Ich lese mehrmals täglich die NDS. Habe auch dreimal gespendet.
Das was ich heute erhalten habe, fand ich sehr zutreffend. Diesen Song von Reinhard Mey habe ich seit langer Zeit in meinen Notizen gespeichert. Welch ein Zufall.
Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und alles gute.

Beste Grüße
Kurt Polacsek



Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar