Laut einem Bericht von Sputnik News hat der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja die Sanktionen der USA und der EU gegen Russland als „ernsthafte Bedrohung“ für den internationalen Frieden bezeichnet. Die Sanktionen von EU und USA würden die internationale Sicherheit bedrohen und die humanitäre Lage in einer Reihe von Regionen verschärfen.

Nebensja soll diese Äußerung während eines „informellen Treffens“ des UN-Sicherheitsrates zum Thema „Einseitige Zwangsmaßnahmen“ getätigt haben. An dem „informellen Treffen“ sollen die ständigen UN-Vertreter von Russland, China, Südafrika, Niger, St. Vincent und den Grenadinen teilgenommen haben.

EU-Vertreter: Sanktionen schaden „einfachen Menschen“ nicht…

EU-Vertreter hätten während des „informellen Treffens“ darauf verwiesen, dass die EU-Sanktionen gegen Russland den „einfachen Menschen“ keinen Schaden zufügen und die humanitäre Situation in den Ländern, gegen welche Sanktionen verhängt wurden, nicht beeinträchtigen würden.

Nebensja entgegnete, die „Bemerkungen der westlichen Kollegen seien zur Kenntnis genommen worden. Diese seien aber gegen Russland gerichtet. Zudem müsse man sich fragen, ob die getroffenen Sanktions-Maßnahmen gegen Russland die internationale Verpflichtung von EU und USA seien. Die Beschränkungen und Zwangsmaßnahmen seitens der USA und der EU würden die humanitäre Situation vom Nahen Osten bis nach Afrika, Lateinamerika und Europa bedrohen, so Nebensja.

Nebensja erinnerte an die Initiative Wladimir Putins, welcher vorschlug, „grüne Korridore“ unter Ländern zu schaffen, welche frei von Handelskriegen und Sanktionen seien, vor allem für die Lieferung von lebenswichtigen Gütern, Medikamenten und Schutzausrüstung gegen Pandemie. Anlässlich der 75. UN-Generalversammlung, die Mitte September Online stattfand, sagte Putin, dass die „Russische Föderation ‚Grüne Korridore‘ vorschlage, die frei von Handelskriegen und Sanktionen seien.“ Damit könne gegenseitige Unterstützung gewährleistet werden, so Putin.

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Von Veritatis

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