In Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Freitagabend bei einem Selbstmordanschlag auf ein beliebtes Restaurant mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und zehn weitere verletzt worden.  

In Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Freitagabend bei einem Selbstmordanschlag auf ein beliebtes Restaurant mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und zehn weitere verletzt worden.  

Berichten zufolge handelt es sich um ein Lokal in der Nähe des Flughafens Mogadischu, das häufig von Regierungs- und Sicherheitsbeamten besucht wird.

Sicherheitsbeamte seien vor Ort eingetroffen und das Gebiet abgesperrt, hieß es. 

Zunächst reklamierte niemand das Attentat für sich, die Polizei vermutete die sunnitische Terrorgruppe Al-Shabaab hinter dem Angriff, die seit Jahren in dem Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft kämpft und die Verantwortung für die jüngsten Angriffe übernommen hat.

Lage in Somalia

In Somalia dauert seit 1991 ein bewaffneter Konflikt an, bei dem etwa ein Dutzend großer Stämme um die Macht kämpfen. Seit 2008 kämpft die militante islamistische Gruppe Al-Shabaab, die seit 2012 als regionaler al-Qaida*-Ableger gilt, für den Sturz der Zentralregierung. Dabei kontrollieren die Terroristen weite Teile im Süden und Zentrum des Landes und verüben immer wieder Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte. Die Zentralregierung wird im Kampf gegen Al-Shabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt, und einer Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

pd/mt/dpa

 

 





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Von Veritatis

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