Kriminelle Organisationen wollen an den Covid-Impfstoffen mitverdienen und sind bereits jetzt schon extrem aktiv. Dieser Trend wird sich fortsetzen, warnt Interpol, und empfiehlt Strafverfolgungsbehörden weltweit, sich auf einen Sturm solcher Verbrechen einzustellen.

In der nächsten Zeit dürfte die illegale Werbung und der Verkauf von falschen Impfstoffen gegen Covid-19 und Grippeviren steigen. Eine entsprechende weltweite Warnung hat am Mittwoch die internationale Organisation für polizeiliche Zusammenarbeit Interpol ausgesprochen. Den Hintergrund zu dieser Warnung bilden kriminelle Aktivitäten in einem beispiellosen Ausmaß, die Polizeibeamte jetzt schon feststellen können.

Es gebe bereits Beispiele für Werbung, Verkauf und Anwendung von gefälschten Impfstoffen, hebt Interpol in ihrer Mitteilung hervor. Je näher die Zulassung und weltweite Verteilung von Impfstoffen rückt, desto wichtiger werde es deswegen Lieferketten verstärkt zu schützen und Webseiten zu ermitteln, die Falschware verkaufen. Um die Gesundheit der Bürger zu schützen, wird aus es aus Sicht der Interpol auch wichtig sein, dass Sicherheits- und Gesundheitsbehörden enger zusammenarbeiten.

„Während die Regierungen sich darauf vorbereiten, Impfstoffe zu verteilen, versuchen kriminelle Vereinigungen, Lieferketten zu infiltrieren oder zu stören“, sagt Jürgen Stock, Generalsekretär der Interpol.

„Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Strafverfolgung sich auf einen Großangriff von allen Typen krimineller Aktivitäten in Bezug auf Covid-19-Impfstoffe vorbereitet, weshalb Interpol diese weltweite Warnung ausgesprochen hat.“

Neben Covid-19-Impfstoffen sieht Interpol mit der Wiederaufnahme des Flugverkehrs auch einen parallelen Anstieg von illegalen und gefälschten Test-Kits aufkommen. Auch Cyberkriminalität nimmt bereits zu und hier droht nicht nur der Verkauf von gefälschten Produkten, sondern auch Datenspionage und Identitätsmissbrauch.

vr





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Von Veritatis

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